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Aktuelle Nachrichten (nach Terminen sortiert)

Inhalt:
 

11.05.11 – 31.07.11        Ortenau: Zensus 2011 – Interviewer kündigen sich vor Befragung an

10.04.11 – 23.10.11        Biberach: Der Freizeitbus fährt über den Schönberg

22.06.11 – 20.11.11        Schwanau: Sperrung der Allmannsweierer Straße in Schwanau-Nonnenweier

19.01.11 – 14.12.11        Gutach: Termine für Gemeinderatsitzungen

01.01.11 – 31.12.11        Achern: Sprechtage der Deutschen Rentenversicherung

01.01.11 – 31.12.11        Oberharmersbach: Das neue Gastgeberverzeichnis ist da!

01.01.11 – 31.12.11        Ortenau: Notrufnummer 112

01.01.11 – 31.12.11        Ortenau: Aktionen und Veranstaltungen zum „Jahr der Wälder“

08.02.11 – 31.12.11        Ortenau: Problemstoffsammlung erweitert

01.03.11 – 31.12.11        Offenburg: Offenburger Kfz-Zulassungsstelle modernisiert

28.03.11 – 31.12.11        Ortenau: Deponien öffnen wieder früher

01.04.11 – 31.12.11        Ortenau: „Internationales Jahr der Wälder“

05.04.11 – 31.12.11        Ortenau: Verzeichnis von Ferien auf dem Bauernhof im Internet

05.04.11 – 31.12.11        Ortenau: Abfallwirtschaft Ortenaukreis behält sperrmüllfreie Tage bei

18.04.11 – 31.12.11        Gutach: Gästeinfomappe Gutachtal in der Tourist-Information erhältlich

04.05.11 – 31.12.11        Ortenau: Ortenaukreis baut Kreisstraßen aus

07.06.11 – 31.12.11        Ortenau: Maden in der Mülltonne vermeiden

04.07.11 – 31.12.11:         Ortenau: Gemeinden erhalten Fördergelder vom Land

29.03.11 – 31.12.12        Ortenau: Kreistag des Ortenaukreises verabschiedet Doppelhaushalt 2011/2012

05.04.11 – 31.12.12        Ortenau: Ortenaukreis investiert in Radwegenetz

28.06.11 – 31.12.12        Ortenau: E-Bike Radwegenetz

05.07.11 – 31.12.12        Ortenau: EU fördert soziale Projekte im Ortenaukreis

30.05.11 – 30.06.14        Lahr: Sanierung der Altlastflächen auf dem Flughafen Lahr

01.01.11 – 31.12.15:         Ortenau: Fortführung des Bundesprogramms „Perspektive 50plus“

08.06.11 – 31.12.15:         Zell a.H.: Zeller Ortsteil erhält ökologische Abwasserentsorgung

 

 

 11.05.11 – 31.07.11   
Ortenau:
Zensus 2011 – Interviewer kündigen sich vor Befragung an

 

Seit dem 11. Mai 2011 finden die Befragungen im Rahmen des Zensus 2011 statt. Alle zu Befragenden werden in ihrem Briefkasten einen Briefumschlag vorfinden, der eine Terminankündigungskarte, ein Erstankündigungsschreiben, rechtliche Erläuterungen und einen Informationsflyer enthält. Mit diesen Unterlagen kündigen die Interviewer persönlich allen ausgewählten Befragten den Befragungstermin an. Der Umschlag und dessen Inhalt  sind auch auf der Homepage des Landratsamtes unter www.ortenaukreis.de einsehbar.

 

Beim Zensus 2011 besteht Auskunftspflicht. Sollte der vom Interviewer vorgeschlagene Termin nicht passend sein, können die auskunftspflichtigen Haushalte einen individuellen Termin mit dem Interviewer vereinbaren. Die Telefonnummer befindet sich auf der Terminankündigungskarte selbst.

 

Die Interviewer sind verpflichtet, sich vor der Befragung unaufgefordert mit einem sogenannten Erhebungsbeauftragtenausweis zu identifizieren.

Dieser ist von Tanja Serr, der Leiterin der Erhebungsstelle, original unterschrieben und nur in Verbindung mit dem amtlichen Personalausweis gültig. Die Befragungen werden bis zum 31. Juli 2011 abgeschlossen sein.

 

Bei Fragen steht die kostenlose Hotline des Statistischen Landesamtes Stuttgart montags bis freitags von 8 bis 20 Uhr und samstags von 9 bis 15 Uhr unter der Telefonnummer 0800 5887854 zur Verfügung. Die Auskunftspflichtigen können sich während der Befragungen auch an die Erhebungsstelle beim Landratsamt Ortenaukreis wenden. Sie ist unter der Telefonnummer 0781 805 8600 in der Zeit  von Montag bis Donnerstag von 8 Uhr bis 16 Uhr und freitags von 8 Uhr bis 13 Uhr oder per Mail unter zensus2011@ortenaukreis.de erreichbar.

 

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 10.04.11 – 23.10.11   
Biberach:
Der Freizeitbus fährt über den Schönberg

 

Mit dem Freizeitbus über den Schönberg bietet die SWEG Südwestdeutsche

Verkehrs-Aktiengesellschaft ein attraktives Freizeitangebot.

 

Ab dem 10. April bis 23. Oktober 2011 fährt der Freizeitbus über den Schönberg an Sonn- und Feiertagen von Lahr nach Biberach. Speziell für diese Fahrten ist im Bus eine preisgünstige Einzel- oder Tagesfahrkarte erhältlich.

 

Am Ziel angekommen können Sie die schöne Landschaft auf einer ausgiebigen Wanderung erkunden. Oder Sie nutzen die Ortenau-S-Bahn (OSB) für eine Weiterfahrt im Kinzigtal bis Freudenstadt oder ins Harmersbachtal. Für die Fahrt mit dem Freizeitbus gelten selbstverständlich auch die Tarife der Tarifverbund Ortenau GmbH (TGO). Für eine Weiterfahrt außerhalb des Ortenaukreises empfehlen wir den EUROPASS 24h. Achten Sie bitte darauf, dass eine Fahrradmitnahme im Freizeitbus

über den Schönberg nicht möglich ist.

 

Richtung Biberach        1. Fahrt        2. Fahrt        3. Fahrt        4. Fahrt

Lahr Bahnhof                   08:30 h        10:30 h        16:30 h        18:30 h

Biberach Bahnhof 09:10 h        11:10 h        17:10 h        19:10 h

 

Richtung Lahr                1. Fahrt        2. Fahrt        3. Fahrt        4. Fahrt

Biberach Bahnhof 09:44 h        11:44 h        17:44 h        19:44 h

Lahr Bahnhof                   10:26 h        12:26 h        18:26 h        20:26 h

 

Die Abfahrtszeiten der auf dieser Strecke angefahrenen Haltepunkte entnehmen Sie bitte unserem Prospekt oder auf der Internetseite www.sweg.de. Die Stadt Lahr und die beteiligten Gemeinden sowie die SWEG erhoffen sich durch dieses ÖPNV-Angebot im Freizeitbereich eine Abrundung der gemeinsamen Zusammenarbeit.

Weitere Möglichkeiten der Freizeitgestaltung mit Bus und Bahn unter: Telefon 0781 / 805 – 9643, www.ortenaulinie.de.

 

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 22.06.11 – 20.11.11   
Schwanau:
Sperrung der Allmannsweierer Straße in Schwanau-Nonnenweier

 

Bei Schwanau-Nonnenweier wird an der Kreisstraße

5343 eine neue Brücke über den Schutterentlastungskanal gebaut. Das Straßenbauamt im Landratsamt Ortenaukreis teilt mit, dass die Bauarbeiten am Montag, 27. Juni, beginnen.

 

Daher muss auch ab diesem Tag ab 8 Uhr die K 5343, die Allmannsweierer Straße, zwischen der Nonnenweierer Hauptstraße ab der Kirche und dem Kreisverkehrsplatz L 100 / K 5343 / Gemeindeverbindungsstraße Richtung Allmannsweier für etwa fünf Monate für den Verkehr gesperrt werden.

Anlieger können die K 5343 in diesem Bereich jeweils bis zur Baustelle befahren. Auch die Zufahrt zum Friedhof Nonnenweier bleibt erhalten. Eine Umleitung über die L 100 schildert die Straßenmeisterei Lahr aus.

 

Während der Sperrung der Allmannsweierer Straße ändert sich die Fahrtroute der Busse der SWEG. Damit der Busverkehr ungehindert durch die Schmidtenstraße gelangen kann, muss dort ab Mittwoch, 22. Juni, beidseitig ein absolutes Halteverbot eingerichtet werden. Die von Allmannsweier in Richtung Wittenweier fahrenden Linien- und Schulbusse halten während dieser Zeit in Nonnenweier an der Haltestelle Pfarrhaus und an der Haltestelle Rathaus in der Schmidtenstraße. Die von Wittenweier in Richtung Allmannsweier fahrenden Busse halten in Nonnenweier an einer Ersatzhaltestelle in der Schmidtenstraße sowie an der Schulbushaltestelle.

Das Straßenbauamt bittet die Fahrgäste, die SWEG-Aushänge zu beachten.

 

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 19.01.11 – 14.12.11   
Gutach:
Termine für Gemeinderatsitzungen

 

Terminplanung 2011

 

Mittwoch, 19. Januar 2011                                       Gemeinderatsitzung

Mittwoch, 9. Februar 2011                                       Gemeinderatsitzung

Mittwoch, 16. März 2011                               Gemeinderatsitzung

Mittwoch, 6. April 2011                                            Gemeinderatsitzung

Mittwoch, 4. Mai 2011                                              Gemeinderatsitzung

Mittwoch, 8. Juni 2011                                             Gemeinderatsitzung

Mittwoch, 13. Juli 2011                                            Gemeinderatsitzung

Mittwoch, 3. August 2011                                        Gemeinderatsitzung

Mittwoch, 7. September 2011                                  Gemeinderatsitzung

Mittwoch, 5. Oktober 2011                                      Gemeinderatsitzung

Mittwoch, 9. November 2011                                   Gemeinderatsitzung

Mittwoch, 14. Dezember 2011                                 Gemeinderatsitzung

 

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 01.01.11 – 31.12.11   
Achern:
Sprechtage der Deutschen Rentenversicherung

 

Auskunft und Beratung der Träger der gesetzlichen Rentenversicherung in

Achern

Die Deutsche Rentenversicherung wird auch im Jahr 2011 regelmäßige Sprechtage in Achern durchführen. Dabei können alle Versicherten der gesetzlichen Rentenversicherung (Arbeiterrenten-, Angestellten- und Bahnversicherung, Knappschaft und Seekasse) kostenlos Auskunft und Beratung erhalten.

 

Die Sprechtage finden jeweils am dritten und vierten Dienstag sowie am dritten Mittwoch jeden Monats im Rathaus II, 1. Obergeschoss, Zimmer Nr. 120, statt.

 

Sprechzeiten sind von 08.30 Uhr bis 12.00 Uhr und 13.30 Uhr bis 15.00 Uhr.

 

Eine Voranmeldung unter 07841 642-1266 für die Termine 15.02., 16.02., 22.02.,

15.03.. 16.03., 22.03., 19.04., 20.04., 26.04., 17.05., 18.05., 24.05., 15.06., 21.06.,

28.06., 19.07., 20.07., 26.07., 16.08., 17.08., 23.08., 20.09., 21.09., 27.09., 18.10.,

19.10., 25.10., 15.11., 16.11., 22.11., 20.12., 21.12., und 27.12.2011 ist erforderlich.

 

Die Versicherungsnummer ist bereitzuhalten und vorhandene Rentenversicherungs-unterlagen und der Personalausweis sind zum Beratungsgespräch mitzubringen.

 

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 01.01.11 – 31.12.11   
Oberharmersbach:
Das neue Gastgeberverzeichnis ist da!

 

Das neue Gastgeberverzeichnis ist da! http://publish.kommonline-gmbh.de/news/getPicture.php?id=1088458&id2=192627&id3=11503&mode=1

Kommen Sie vorbei, oder bestellen Sie sich das neue Gstgeberverzeichnis 2011 online! In überarbeitetem Design erscheinen alle Gastgeber der Ferienregion Brandenkopf mit ihren Preisen und Angeboten für das Jahr 2011 im druckfrischen Katalog.

 

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 01.01.11 – 31.12.11   
Ortenau:
Notrufnummer 112

 

Die 112 ist eine europaweite einheitliche Notrufnummer, über die in allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sowie in weiteren europäischen Ländern  Feuerwehren, Rettungs- und Hilfsdienste erreicht und alarmiert werden können. Mit dem so genannten ‚Euro-Notruf 112’ erreicht der Anrufer jederzeit eine Notrufannahmestelle, die je nach Notfall Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdienst alarmiert und damit für schnellstmögliche Hilfe sorgt.

 

Im Ortenaukreis kommen die Notrufe in der integrierten Leitstelle Ortenau für Feuerwehr und Rettungsdienst in Offenburg an. „Wir haben rund 60.000 Einsätze im vergangenen Jahr in die Wege geleitet“, berichtet Georg Santl, Leiter der Ortenauer Leitstelle. „Ein Mehrfaches davon ist an Anrufen eingegangen, da wir zum gleichen Notfall häufig mehrere Meldungen erhalten“. Rund die Hälfte der Einsätze seien Einsätze der Notfallrettung, die andere Hälfte Krankentransporte gewesen. Die Feuerwehr sei etwa 3000 Mal ausgerückt.

 

Neben dem Euro-Notruf 112 sind auch die nationalen Notrufnummern gültig, etwa in Deutschland der Polizei-Notruf 110. Damit die europaweit gültige

112 sich fest in den Köpfen der Bürgerinnen und Bürger verankert, hat die EU den 11. Februar zum Europäischen Tag des Notrufs erklärt, der an diesem Freitag nunmehr zum dritten Mal stattfindet.

 

Einer von der EU veröffentlichten Studie zufolge seien 2009 lediglich ein Viertel aller EU-Bürger über die gebührenfreie, europaweit einheitliche Notrufnummer 112 informiert gewesen. In Deutschland hätten damals zwar 75 Prozent der Befragten die Nummer gekannt. Es sei aber nur 18 Prozent bewusst gewesen, dass die 112 europaweit gelte.

 

Das Verbreitungsgebiet umfasst neben den 27 EU-Mitgliedstaaten auch die Türkei, die Schweiz, Serbien, Island, die Färöer Inseln, Liechtenstein, Norwegen, Andorra, Monaco und San Marino. „Dieser große Geltungsbereich ist ein wichtiger Service, der in Extremsituationen Leben retten kann“, so Santl.

 

Die Notrufe können von jedem Telefon, egal ob Festnetz oder Mobilfunknetz, ohne Vorwahl abgesetzt werden. Bei Überlastung der Netze werden Notrufe 112 priorisiert, das heißt, andere Verbindungen eventuell getrennt, um den Notruf absetzen zu können. Außerdem werden Informationen zum Standort und der Name des Telefonhalters automatisch an die Leitstelle übermittelt, um eine schnelle Ortung eines potentiellen Unfallopfers zu erleichtern.

 

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 01.01.11 – 31.12.11   
Ortenau:
Aktionen und Veranstaltungen zum „Jahr der Wälder“

 

Das Jahr 2011 wird für die Waldbesitzer und Förster im Ortenaukreis ein besonderes Jahr. Die Vereinten Nationen haben

2011 zum Internationalen Jahr der Wälder erklärt, um einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Wälder weltweit zu leisten. Auch das Amt für Waldwirtschaft im Landratsamt Ortenaukreis hat in diesem Jahr über 20 Aktionen und Veranstaltungen zum Thema Wald geplant. „Der Ortenaukreis ist mit über mit über 90.000 Hektar waldreichster Landkreis Baden-Württembergs.

Auch wirtschaftlich hat die Forst- und Holzwirtschaft bei uns eine große Bedeutung“, betonte Edwin Dreher, Leiter des Dezernats Ländlicher Raum im Landratsamt Ortenaukreis, bei der Vorstellung des Programms.

 

„Die nachhaltige und naturnahe Bewirtschaftung unserer Wälder durch Waldbesitzer und Förster“, so Dreher, „ist ein entscheidender Beitrag zur Lösung drängender Zukunftsfragen.“ Dabei werde umweltfreundlich und mit kurzen Wegen einheimisches Holz als wertvoller Rohstoff und Energieträger produziert. Naturnahe Waldwirtschaft sei zudem praktizierter Klimaschutz.

Eine große Anzahl von Waldbiotopen und großflächigen Schutzgebieten seien der aktive Beitrag zur Erhaltung der Schutzfunktionen unserer heimischen Wälder. Dreher: „Wald ist mehr als eine Summe von Bäumen. Er ist für uns Kulturerbe.“

 

Die Veranstaltungen spiegeln denn auch die verschiedene Funktionen des Waldes wieder. Zahlreiche Aktionen weisen deshalb auf die Funktion des Waldes als Rohstofflieferant hin. So plant das Amt für Waldwirtschaft, beim Landratsamt Ortenaukreis und in vielen Gemeinden fünf Meter lange Bänke aus Tannenholz aufzustellen. Am 14. und 15. Mai finden in Zusammenarbeit mit den Gewerbevereinen mehrerer Kinzigtäler Gemeinden die Wolftäler Holztage statt. Vor allem eine Pflanzaktion mit Schülern in zahlreichen Gemeinden des Ortenaukreis soll auf die Bedeutung einer nachhaltigen Holzproduktion hinweisen. Zum Start der Aktion werden Landrat Frank Scherer und Oberbürgermeisterin Edith Schreiner am 31. März im Stadtwald Offenburg gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern Bäume pflanzen.

 

Die Boden- und Wasserschutzfunktion der Wälder wird im Herbst im Rahmen eines Aktionstages „Wald und Wasser“ vorgestellt. Der Wald gewinne als

Lebens- und Rückzugsraum für seltene und bedrohte Tier- und Pflanzenarten vermehrt an Bedeutung, so Dreher. Dabei spielten vor allem die Auewälder eine wichtige Rolle. Im Herbst wird die interessierte Bevölkerung im Naturschutzgebiet „Taubergießen“ viele Details zur Naturschutzfunktion der Wälder erfahren können. Von insgesamt 90.400 Hektar Wald im Ortenaukreis sind 11.000 Hektar Landschaftsschutzgebiete, 2.400 Hektar Naturschutzgebiete und über 22.000 Hektar Vogelschutzgebiete.

 

Einheimische und Touristen nutzen den Wald zur Erholung und zu sportlichen Aktivitäten. Auch die Erholungsfunktion kommt in dem Veranstaltungsprogramm deshalb nicht zu kurz. Am 26. Juni veranstaltet das Amt für Waldwirtschaft zusammen mit verschiedenen Ortsgruppen des Schwarzwaldvereins eine Sternwanderung zum Moosturm. Am 11. September führt eine Sternfahrt von Mountainbikern ebenfalls zu diesem markanten Ziel.

 

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Ausstellung „Waldkultur“ vom 14. bis 22. Juli im Landratsamt Ortenaukreis in Offenburg. Exponate mit Informationen zum Wald als Kulturerbe werden dabei umrahmt von Holzskulpturen einheimischer Künstler.

 

Ewald Elsäßer, Leiter des Amts für Waldwirtschaft: „Die Aktionen zum Internationalen Jahr der Wälder sind ein einmaliges Angebot für unsere Bürgerinnen und Bürger, den Wald in allen Facetten kennen zu lernen.“ Elsäßer und sein Team koordinieren die Aktionen mit Waldbesitzern, Gemeinden sowie dem holzbe- und verarbeitenden Gewerbe.

 

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 08.02.11 – 31.12.11   
Ortenau:
Problemstoffsammlung erweitert

 

Um die Umwelt zu schützen, sollten im Ortenaukreis Altmedikamente bei der Problemstoffsammlung abgegeben und nicht wie in anderen Landkreisen üblich in der Grauen Hausmülltonne entsorgt werden.

 

Wie der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft des Ortenaukreises mitteilt, wird im Ortenaukreis der Inhalt der Grauen Tonnen nicht verbrannt, sondern in der Mechanisch-biologischen Abfallbehandlungsanlage in Ringsheim behandelt und verwertet. Die Anlage vermischt den Müll nach einer mechanischen Vorsortierung zunächst mit Wasser, um organische Inhaltsstoffe zu lösen.

Aus diesem Wasser wird anschließend Biogas erzeugt. Nach mehrfacher Verwendung und der Klärung in einer betriebseigenen Abwasserbehandlungsanlage gelangt es über die Kanalisation in die Kläranlage Kappel.

 

„Manche wasserlösliche Inhaltsstoffe von Medikamenten lassen sich aus dem Abwasser nicht mehr hundertprozentig entfernen. Sie könnten so in die Gewässer gelangen. Aus diesem Grund dürfen Altmedikamente auch nicht in den Ausguss gekippt werden. Der beste Entsorgungsweg für Altmedikamente ist im Ortenaukreis die kostenlose Abgabe bei der Problemstoffsammlung. Die dort erfassten Altmedikamente werden in einer Müllverbrennungsanlage verbrannt“, so Carolin Schneider, Abfallberaterin beim Landratsamt Ortenaukreis.

 

Auch manche Apotheken nehmen Altmedikamente zurück. Apotheken, die diesen Service anbieten, können die Altmedikamente ebenfalls kostenlos über die Problemstoffsammlung entsorgen. Zur Rücknahme sind sie jedoch rechtlich nicht verpflichtet.

 

Alle Problemstoffsammeltermine sind auf der Rückseite des Abfallabfuhrkalenders 2011 und auf der Homepage des Eigenbetriebs Abfallwirtschaft Ortenaukreis (www.abfallwirtschaft-ortenaukreis.de)

aufgelistet. Weiter Auskünfte zu Altmedikamenten und zur Problemstoffsammlung gibt es bei den Abfallberatern des Eigenbetriebs Abfallwirtschaft Ortenaukreis, Tel. 0781 805 9600, abfallwirtschaft@ortenaukreis.de.

 

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2011 wird die Problemstoffsammlung erweitert


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Am 8. Februar 2011 beginnt nach einer zweimonatigen Winterpause im Ortenaukreis wieder die gebührenfreie Problemstoffsammlung. Mit Beginn der Sammlung in diesem Jahr verbessert der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft Ortenaukreis seine Serviceleistungen.

So wird eine neue Sammelstelle in Ohlsbach eingerichtet und damit die Anzahl der Sammelstellen von insgesamt 53 auf 54 erhöht. Außerdem werden neben Achern, Kehl, Offenburg und Lahr jetzt auch in Oberkirch und in Haslach im Kinzigtal Sammeltermine an Samstagen angeboten. Zudem erhöht sich die Zahl der Sammeltermine an Samstagen jeweils von zwei auf drei Termine pro Jahr.
Damit stehen den Einwohnern des Ortenaukreises nun jährlich insgesamt 18 Samstagstermine zur Verfügung.

Die effektive Sammelzeit der mobilen Problemstoffsammlung im Ortenaukreis erhöht sich von 410 auf 470 Sammelstunden pro Jahr. Alle Problemstoffsammeltermine finden Sie auf der Rückseite des Abfallabfuhrkalenders 2011 und auf der Homepage des Eigenbetriebs Abfallwirtschaft Ortenaukreis.

 

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Stationäre Problemstoffsammelstelle


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Neben den mobilen Sammelterminen gibt es für die Einwohner des Ortenaukreises auch noch die Möglichkeit, die Problemstoffe ganzjährig an einer stationären Sammelstelle anzuliefern. Dort werden diese im Auftrag des Ortenaukreises ebenfalls – für den Anlieferer gebührenfrei -entgegengenommen:

REMONDIS GmbH Region Süd
Niederlassung Rheinau
Salmengrundstr. 4
Rheinau-Freistett
Tel. 07844 91900
Gebührenfreie Annahme der Problemabfälle Dienstag, Mittwoch und Donnerstag, jeweils von 8 – 11 Uhr und 13 – 16 Uhr.
Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

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Was sind Problemabfälle ?


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Problemabfälle - auch Sondermüll genannt - aus Haushaltungen sind Stoffe, die üblicherweise in kleinen Mengen anfallen und bei einer Entsorgung über den normalen Hausmüll Nachteile und Schäden für Mensch und Umwelt, für Sammelfahrzeuge und Entsorgungsanlagen hervorrufen können. Daher müssen diese getrennt erfasst und in speziellen Anlagen sicher entsorgt werden.
Über den folgenden Link gelangen Sie zu einer umfangreichen, alphabetischen Auflistung von Problemabfällen.

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Energiesparlampen sind Sondermüll


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2008 beschloss die EU, dass ineffiziente Glühlampen Zug um Zug vom Markt verschwinden sollen. Anfänglich waren es die matten Glühlampen und die 100-Watt-Glühbirnen, die verboten wurden. Im September letzten Jahres kam das aus für die 75-Watt-Glühlampen und in diesem Jahr sollen dann die 60-Watt-Glühlampen vom Markt verschwinden.
Hintergrund des Glühlampenverbots ist die zu erwartende Energieeinsparung durch die Umstellung von Glühlampen auf Energiesparlampen, denn diese sparen – bei gleicher Helligkeit – bis zu 80% an Energie ein.

Nachteilig an Energiesparlampen ist allerdings, dass sie Quecksilber enthalten.
Quecksilber ist ein giftiges Schwermetall, das bereits bei Zimmertemperatur verdunstet und vor allem über eingeatmete Dämpfe stark toxisch wirkt.
Daher dürfen Energiesparlampen – genauso wie Leuchtstoffröhren - nicht über die Graue Hausmülltonne entsorgt werden. Sie müssen bei der Problemstoffsammlung oder einer gewerblichen Rücknahmestelle abgegeben werden.

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Altmedikamente müssen bei der Problemstoffsammlung abgegeben werden


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Altmedikamente gehören im Ortenaukreis nicht in die Graue Hausmülltonne. Sie können bei der Problemstoffsammlung kostenlos abgegeben werden.
Hintergrund dieser, von anderen Landkreisen abweichenden Regelung ist die Tatsache, dass im Ortenaukreis der Inhalt der Grauen Tonnen nicht verbrannt, sondern in der Mechanisch-biologischen Abfallbehandlungsanlage (MBA) in Ringsheim behandelt und verwertet wird. Dabei wird der Müll zunächst mit Wasser vermischt, um organische Inhaltsstoffe zu lösen. Das nun organikreiche Wasser wird anschließend einem hocheffektiven Gärprozess zur Biogaserzeugung unterworfen. Dieses Prozesswasser wird gereinigt und mehrfach verwendet. Zum Schluss wird es in einer betriebseigenen Abwasserbehandlungsanlage geklärt, anschließend in die Kanalisation entlassen und gelangt in die Kläranlage Kappel.

Manche Medikamenteninhaltsstoffe können, wenn sie einmal gelöst und im Abwasser sind, daraus nicht mehr entfernt werden und gelangen so in den Wasserkreislauf. Im Hinblick auf vorbeugenden Umweltschutz ist der beste Entsorgungsweg für Altmedikamente daher die Abgabe bei der Problemstoffsammlung.

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 01.03.11 – 31.12.11   
Offenburg:
Offenburger Kfz-Zulassungsstelle modernisiert

 

Mehr Kundenfreundlichkeit und noch schnellere Arbeitsabläufe bietet ab sofort die Kfz-Zulassungsstelle in Offenburg. Landrat Frank Scherer stellte heute die nach zweimonatigem Umbau neu gestalteten Räumlichkeiten im Landratsamt Ortenaukreis der Öffentlichkeit vor.

 

“Um unsere Kunden schneller und in angenehmer Atmosphäre bedienen zu können haben wir die Kfz-Zulassungsstelle zu einem modernen Dienstleistungszentrum umgestaltet“, sagt Landrat Frank Scherer, als er das neue Konzept vorstellt.

 

Der ehemals durch eine lange Theke abgegrenzte Kunden- und Wartebereich ist einem offenen Raum mit Arbeitsinseln gewichen, an denen die Mitarbeiter nahezu alle Vorgänge abwickeln können. Ein separater Informationsschalter ist erste Anlaufstelle für die Besucher. Einfache Vorgänge aus dem Zulassungsbereich bearbeiten die dortigen Ansprechpartner sofort. Bei umfangreicheren Vorgängen überprüfen sie die Vollständigkeit der Unterlagen, bevor sie die Kunden an einen freien Sachbearbeiter weiterleiten. Gleichzeitig fungiert der Schnellschalter als Bürgerbüro für alle Angelegenheiten rund um den Straßenverkehr. Hier können Anträge aus dem Führerscheinbereich oder Anträge auf Parkerleichterungen für Schwerbehinderte abgeholt und wieder abgegeben werden.

 

Die wesentlichen Aufgaben der Kfz-Zulassung wickeln die Mitarbeiter gemeinsam mit dem Kunden an den inselähnlich angeordneten Schreibtischen ab. „Datenschutzprobleme sind hier ausgeschlossen, da es genügend Platz und keine Warteschlangen mehr gibt“, erklärt der Amtsleiter des Straßenverkehrsamts Ernst Schweiger. „Das Konzept der Infoschalter mit den erweiterten Dienstleistungen werden wir auch auf unsere Außenstellen in Kehl und Lahr und die Sprechtage in Achern und Wolfach übertragen“, so Schweiger weiter.

 

Ermöglicht wurde die kundenfreundliche Umgestaltung der bestehenden Räumlichkeiten, da die Kfz-Zulassungsstelle die Fahrzeugakten inzwischen elektronisch archiviert und erfasst. Durch die Reduzierung der Aktenschränke sind freie Flächen entstanden. Zudem erhielten alle Mitarbeiter persönliche Bürocontainer, die sie an jeden Schreibtisch mitnehmen können. Die Zahl der Arbeitsplätze ließ sich dadurch reduzieren, denn einige Mitarbeiter arbeiten in Teilzeit oder besetzen tageweise die Sprechtage der Kfz-Zulassungsstelle in Achern und Wolfach.

 

Die Gesamtkosten für die Umgestaltungsmaßnahme belaufen sich auf rund 40.000 Euro.

 

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 28.03.11 – 31.12.11   
Ortenau:
Deponien öffnen wieder früher

 

Mit Beginn der Sommerzeit am kommenden Sonntag sind die Deponien im Ortenaukreis von Montag bis Freitag wieder ab 7:30 Uhr geöffnet. Samstags öffnen sie weiterhin um 8 Uhr.

 

Täglich geöffnet sind die Deponien in Achern-Maiwald, Haslach im Kinzigtal, Kehl-Kork, Lahr-Sulz, Oberkirch-Meisenbühl, Offenburg-Rammersweier, Schutterwald-Höfen und Seelbach-Schönberg. Nur tageweise besetzt sind die Deponien in Appenweier (Donnerstag), in Kappel (Mittwoch und Donnerstag), in Neuried-Altenheim (Freitag und Samstag), in Offenburg-Zunsweier (Montag und an jedem vierten Samstag im Monat), in Rust (Montag, Dienstag und

Samstag) und in Schwanau-Ottenheim (Freitag). Die Deponie Ringsheim kann von Montag bis Freitag durchgehend von 7:30 bis 18 Uhr und an Samstagen von

8 bis 12 Uhr angefahren werden.

 

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 01.04.11 – 31.12.11   
Ortenau:
„Internationales Jahr der Wälder“

 

Landrat Frank Scherer und Oberbürgermeisterin Edith Schreiner haben heute mit einer Baumpflanzaktion den Startschuss für eine Veranstaltungsreihe im Ortenaukreis gegeben, die das Amt für Waldwirtschaft im Landratsamt Ortenaukreis in Zusammenarbeit mit Waldbesitzern, Förstern, Verbänden, Holzhandwerk- und gewerbe sowie Natur- und Waldbegeisterten zum „Internationalen Jahr der Wälder“ aufgelegt hat.

Gemeinsam mit Schülern des Waldschulheims Höllhof pflanzten Frank Scherer und Edith Schreiner Eichen und Elsbeeren im Offenburger Stadtwalddistrikt „Hermannsmatt“. Die Baumpflanzaktion ist die erste Veranstaltung des bunten Programms, das von den „Wolftäler Holztagen“ über Präsentationen von gelungenen Holzbauten über Sternwanderungen und Mountainbike-Touren bis hin zu Vorträgen und einem Fotowettbewerb zum schönsten Waldbild im Ortenaukreis reicht. Insgesamt sind über 20 Aktionen und Veranstaltungen geplant.

 

„Der Ortenaukreis ist mit über 90.000 Hektar waldreichster Landkreis in Baden-Württemberg. Die Waldbewirtschaftung hat bei uns nicht nur eine lange Tradition, sondern ist auch ein oft unterschätzter Wirtschaftsfaktor. Die

Wald- und Holzwirtschaft bietet im Ortenaukreis über 9.000 Arbeitsplätze.

Darüber hinaus ist die Waldbewirtschaftung für viele der 8.500 Waldbesitzer eine sehr wichtige Erwerbsquelle“, betonte Landrat Frank Scherer. Mit der Veranstaltungsreihe wolle das Landratsamt Ortenaukreis auf die Bedeutung des Waldes im Kreis hinweisen und für die Themen Wald und Holzwirtschaft sensibilisieren.

 

Bei der Pflanzaktion verwendeten Scherer und Schreiner naturnahe Laubhölzer. Vor allem die Eiche, berichtet Ewald Elsäßer, Leiter des Amtes für Waldwirtschaft im Landratsamt Ortenaukreis,  gehört seit Jahrhunderten zu den typischen Bäumen der Rheinebene. Ihr Anteil sei jedoch in den Nachkriegsjahren aufgrund starker Nutzungen deutlich zurückgegangen. So sei beispielsweise im 2.300 Hektar großen Stadtwald Offenburg der Anteil der Eichen seit 1950 um rund 25 Prozent gesunken. Seit 1980 werde dieser Trend im Stadtwald aufgehalten. Man pflanze  seither wieder stärker die Hauptbaumart Eiche, so Elsäßer. Dies sei zwar kurzfristig betrachtet teurer, nach den Grundsätze der Nachhaltigkeit, den ökologischen Vorteilen sowie der Schutz- und Erholungsfunktion des Waldes betrachtet aber volkswirtschaftlich sinnvoller. „Wir nehmen daher dieses Geld bewusst in die Hand“, so Oberbürgermeisterin Edith Schreiner, „damit wir im Offenburger Stadtwald auch den zukünftigen Generationen klimastabile, ertragreiche und ökologisch hochwertige Eichenbestände übergeben können“.

 

Dass die Wälder im Ortenaukreis zum überwiegenden Teil naturnah bewirtschaftet werden, zeige sich daran, dass sich rund 80 Prozent des Waldes im Ortenaukreis auf natürlichem Wege verjünge, so Elsäßer. Der vom Baum fallende Samen begründe den „neuen“ Wald. Nur rund ein Fünftel der Waldfläche müsse neu gepflanzt werden, immerhin jährlich rund 350.000 Bäume. Waren die Neupflanzungen vor 30 Jahren noch zu rund 80 Prozent Nadelbäume, überwiegen jetzt die Laubhölzer und hier vor allem die Eiche.

Dies wird auch beim Ministerium für Ländlichen Raum in Stuttgart positiv gesehen. Wie Landrat Frank Scherer erklärte, habe das Ministerium auf Initiative des Ortenaukreises ein deutsch-französisches Projekt zur Stärkung der Eiche gestartet. Diesseits und jenseits des Rheins sollen an rund hundert Standorten verschiedene „Behandlungsvarianten“ erprobt werden.

Neben einer großen Eichenfläche bepflanzten Scherer und Schreiner auch eine kleinere Fläche symbolisch mit Elsbeeren. Diese seltene Baumart wurde 2011 zum Baum des Jahres ausgewählt und kommt im Ortenaukreis aktuell nur wenig vor.

 

Weitere Informationen über das Veranstaltungsprogramm zum „Internationalen Jahr der Wälder“ im Ortenaukreis findet man auf der Internetseite des Ortenaukreises unter www.ortenaukreis.de.

 

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 05.04.11 – 31.12.11   
Ortenau:
Verzeichnis von Ferien auf dem Bauernhof im Internet

 

Das Amt für Landwirtschaft im Landratsamt Ortenaukreis erstellt eine Liste von landwirtschaftlichen Betrieben und Winzerhöfen, die Ferienunterkünfte auf dem Bauernhof anbieten. Die Liste wird Unterkunftssuchenden im Internet einen Überblick über die Angebote im Ortenaukreis bieten. Betriebe, die Interesse an einem kostenlosen Eintrag haben, können sich an das Amt für Landwirtschaft, Prinz-Eugen-Straße 2,

77654 Offenburg, Tel. 0781 805 7100, evelyn.kasper@ortenaukreis.de, wenden.

 

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 05.04.11 – 31.12.11   
Ortenau:
Abfallwirtschaft Ortenaukreis behält sperrmüllfreie Tage bei

 

Die Belästigungen rund um die Sperrmüllabfuhr möchte der Ortenaukreis für seine Bürgerinnen und Bürger weit möglichst eindämmen. Insbesondere die Wochenend- und Feiertagsruhe soll von Störungen verschont bleiben. Deshalb wird der Sperrmüll zum einen nur noch einmal im Jahr abgeholt. Zum anderen beschränken sich die Abfuhrtage auf einen Dienstag, Mittwoch oder Donnerstag. Tabu für die Sperrmüllabfuhr bleiben auch in diesem Jahr Montage, Freitage sowie Tage vor und nach Feiertagen.

Die Erfahrungen des im Jahr 2010 gestarteten Großversuchs, diese Tage zu meiden, seien durchweg positiv, berichtete Martin Roll, Geschäftsführer des Eigenbetriebs Abfallwirtschaft Ortenaukreis heute im Landratsamt Ortenaukreis vor dem Ausschuss für Umwelt und Technik.

 

Der Versuch, den Bürgerinnen und Bürgern die Wochenend- und Feiertagsruhe zu sichern und die Straßen in den Städten und Gemeinden über diese Tage frei von Sperrmüll zu halten, sei erfolgreich verlaufen. „Wir haben im Vergleich zu den Vorjahren keine nennenswerten Reklamationen oder Beschwerden erhalten“, erklärte Roll.

 

Allerdings seien nach wie vor zahlreiche Sperrmüllsammler aktiv. Der erhoffte Nebeneffekt, dass der Sperrmüll entlang der Straßen weniger nach Brauchbarem durchwühlt werde, sei ausgeblieben, bedauerte der Geschäftsführer.

 

Da der Ortenaukreis seit 2007 den Sperrmüll an den Straßen nur noch einmal im Jahr einsammelt, hat er im Gegenzug die Anzahl der Deponien, die Sperrmüll annehmen, in den vergangenen Jahren auf elf erhöht. Auch diese Änderung hat sich laut Roll bewährt. Die Möglichkeit, Sperrmüll jederzeit kostenlos abzugeben, nutzen immer mehr Anlieferer, darunter auch Dienstleistungsunternehmen, die Sperrmüll auf Abruf entsorgen. Eine Übersicht dieser privaten Unternehmen lässt sich auf der Homepage des Eigenbetriebs Abfallwirtschaft (www.abfallwirtschaft-ortenaukreis.de)

abrufen. Die Kunden müssen den Dienstleistern lediglich die Transportkosten und die Zeit zum Be- und Entladen bezahlen, da die Deponien sämtlichen angelieferten Sperrmüll gebührenfrei entgegennehmen.

 

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 18.04.11 – 31.12.11   
Gutach:
Gästeinfomappe Gutachtal in der Tourist-Information erhältlich

 

 

An alle Vermieter:

Gästeinfomappe Gutachtal in der Tourist-Information erhältlich!

 

Wie Sie ja bereits aus der Presse entnommen haben, hat die Werbekooperation Gutachtal (Gutach, Hornberg und Lauterbach) eine einheitliche Gästeinformationsmappe zusammengestellt.

In dieser Mappe befindet sich umfassendes Informationsmaterial für Ihre Gäste über Sehenswürdigkeiten, Freizeitattraktionen, allgemeines von A-Z usw. Dadurch erhält Ihr Gast eine qualitativ hochwertige Übersicht, was ihm vor Ort und in der Umgebung geboten wird. Die Infos über Sehenswürdigkeiten im Gutachtal sind in Deutsch und Englisch gehalten. Die Mappe entspricht gleichzeitig dem Standard des Deutschen Tourismusverbandes.

 

Wünschenswert ist, dass in jedem Zimmer bzw. jeder Ferienwohnung solch eine Mappe für Ihre Gäste zur Verfügung steht.

Die Infomappe besteht aus einem Ringbuchordner, so dass Sie den Inhalt jederzeit um Ihre Hausinformationen oder anderes Prospektmaterial ergänzen können.

 

Es fällt ein geringer Unkostenbeitrag an:

Bei einer Abnahme von 1-10 Ordner: 5,00 € pro Stück, 11-20 Ordner: 4,00 € pro Stück, ab 21 Ordner: 3,00 € pro Stück.

 

Für eine einfache Handhabung wird der Ordner komplett bestückt, mit einer Checkliste als Orientierung zur Verfügung gestellt. Prospekte zum Nachfüllen sind kostenlos bei uns erhältlich.

 

Weitere Infos sowie ein Ansichtsexemplar gibt es in der Tourist-Information Gutach.

 

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 04.05.11 – 31.12.11   
Ortenau:
Ortenaukreis baut Kreisstraßen aus

 

 

 

Der Ortenaukreis saniert die Kreisstraßen zwischen Kippenheimweiler, Wittenweier, Nonneweier und Ottenheim. Gleichzeitig baut er die Radwegverbindung entlang dieser Straßen aus. Mit einem ersten Spatenstich gaben gestern Landrat Frank Scherer, Hans-Joachim Bumann vom Regierungspräsidium Freiburg, Lahrs Oberbürgermeister Dr. Wolfgang G.

Müller und Schwanaus Bürgermeister Wolfgang Brucker den offiziellen Startschuss für die Bauarbeiten.

 

“Die notwendigen Maßnahmen zur Erneuerung und zum Ausbau der Kreisstraßen sowie der Bau von Radwegen dienen der Sicherheit der Verkehrsteilnehmer, insbesondere der Radfahrer. Jeder Euro, den der Ortenaukreis hier investiert, ist gut angelegt“, sagte der Landrat. Um die Kreisstraßen an die Anforderungen der Verkehrssicherheit anzupassen, wird die Fahrbahnbreite der Kreisstraßen 5342, 5343, und 5368 durchgängig auf fünf Meter 50 erweitert und frostsicher aufgebaut. Die Gefahren durch Engstellen und durch Straßenschäden, die in den vergangenen Wintern verursacht wurden, werden dadurch behoben. Zudem werden beidseitig standfeste Bankette von je einem Meter Breite angelegt, die die Verkehrssicherheit weiter verbessern.

Da die Linienführung weitgehend beibehalten wird, kann die alte Fahrbahn als Tragschicht dienen. Dies sei nicht nur praktisch, sondern auch sparsam.

Derartige nachhaltige Maßnahmen schonen Ressourcen, so Frank Scherer weiter.

 

“Die Radwege werden viele Schüler nutzen, die zur Werkrealschule der Gemeinde Schwanau unterwegs sind, regen aber sicherlich auch manche Bürger an, auf das Fahrrad umzusteigen und damit etwas für ihre Gesundheit und die Umwelt zu tun“, erläuterte Scherer die Bedeutung der über acht Kilometer langen Radwegstrecken. Der Kreis habe hiermit die im Radwegeprogramm des Kreises anvisierten sechs Kilometer pro Jahr abermals mehr als erfüllt.

Darüber hinaus werden Brücken an der K 5343 über den Schutterentlastungskanal bei Nonnenweier  und eine Geh- und Radwegbrücke über die Autobahn neben der K 5342 gebaut.

 

Mit dem Abschluss der Bauarbeiten ohne die Brücken rechnet das Straßenbauamt im Landratsamt Ortenaukreis bis Ende des Jahres. Das Gesamtprojekt soll noch in der ersten Jahreshälfte 2012 fertiggestellt werden. Die Kosten von insgesamt 4,5 Millionen Euro übernehmen das Land Baden-Württemberg (2,9 Millionen Euro), der Ortenaukreis (1,5 Millionen

Euro) und die beteiligten Gemeinden (127.000 Euro).

 

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 07.06.11 – 31.12.11   
Ortenau:
Maden in der Mülltonne vermeiden

 

 

 

Maden finden bei sommerlichen Temperaturen in feucht-heißen Mülltonnen ideale Bedingungen vor um sich zu entwickeln. Mit folgenden Tipps möchte die Abfallberatung des Eigenbetriebs Abfallwirtschaft Ortenaukreis den Bürgern helfen, die Mülltonnen weitgehend

geruchs- und madenfrei durch den Sommer zu bringen.

 

Insbesondere eiweißhaltige Abfälle aus der Küche, Speisereste wie Wurst-,

Fleisch- und Käseabfälle sollten in zugeknoteten Müllbeuteln verpackt werden, bevor sie in die Mülltonne kommen. So können Fliegen erst gar keine Eier ablegen, aus denen sich Maden entwickeln. Bei hohen Temperaturen bilden sich nicht nur unangenehme Gerüche, Wärme beschleunigt auch die Entwicklung vorhandener Fliegenlarven. Daher sollte die Graue Tonne in den Sommermonaten an kühlen oder schattigen Orten statt in der prallen Sonne stehen. Ein zwischen Deckel und Tonnenrand geklemmtes Stück Holz sorgt für eine Dauerbelüftung des Behälters, damit während der direkten Sonnenbestrahlung sich keine Hitze staut und weniger Wasserdampf oder Gerüche entstehen. Allerdings haben dann Fliegen freien Zutritt zu Abfällen, die nicht eingepackt sind. Die Abfallberater empfehlen weiter, die Mülltonne nach der Leerung innen zu reinigen. Denn am Tonnenboden klebende Müllreste können sich geradezu als Brutstätten für Maden erweisen.

Gleichzeitig verringern saubere Behälter das Risiko unangenehmer Gerüche, von denen Fliegen angelockt werden.

 

Die Abfallberatung ist unter der Telefonnummer 0781 805 9600 oder -9610 und per E-Mail abfallwirtschaft@ortenaukreis.de erreichbar. Ausführlichere Informationen gibt es auch im Newsletter Nr. 2 auf www.abfallwirtschaft-ortenaukreis.de - Rubrik Aktuell - im Internet.

 

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04.07.11 – 31.12.11:   
Ortenau:
Gemeinden erhalten Fördergelder vom Land


Die Gemeinden im Ortenaukreis können in diesem Jahr mit rund 2,3 Millionen Euro Fördergeldern des Landes Baden-Württemberg für Investitionen in kommunale Einrichtungen rechnen. Der Verteilerausschusses für den Regie-rungsbezirk Freiburg hat am Freitag über die Vergabe der Mittel aus dem sogenann-ten Ausgleichstock entschieden.

Danach unterstützt das Land  gemeindliche Vorha-ben in insgesamt elf Ortenauer Gemeinden.

 

„Ich freue mich über die Förderung des Landes, das mit der Unterstützung unserer Kommunen einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung des Standortes Ortenau leistet. Die Fördergelder ermöglichen Investitionen der Gemeinden von insgesamt über acht Millionen Euro. Damit bleiben die Gemeinden trotz knapper Kassen hand-lungsfähig und tragen auch zur Stärkung unserer heimischen Wirtschaft bei“, betont Landrat Frank Scherer. Die Landesmittel fließen überwiegend in den Bau oder die Sanierung von Kindergärten, Schulen und öffentlichen Gebäuden, in die Ausrüstung der Feuerwehren sowie in Straßenbau- und Hochwasserschutzprojekte. „Ganz be-sonders freut mich, dass der Ortenaukreis wieder die gleiche Summe an Fördergel-dern wie im Vorjahr erhält, obwohl der Bewilligungsausschuss im Regierungspräsidi-um Freiburg nahezu eine Million Euro weniger verteilen konnte“, so der Landrat wei-ter.

 

Der Ausgleichstock geht auf das Finanzausgleichsgesetz (FAG) zurück. Darin ist vorgesehen, dass das Land Gemeinden bei der Finanzierung notwendiger kommu-naler Einrichtungen unterstützt. Zu den möglichen geförderten Vorhaben zählen ins-besondere der Bau von Kindergärten und Schulen, die Erschließung von Gewerbe-gebieten oder die Beseitigung von Unwetterschäden.

Nicht gefördert werden etwa Erschließungsmaßnahmen und Vorhaben für Zwecke, die auch von privaten Trägern kostendeckend erfüllt werden können. Ob eine Gemeinde die beantragten Beihilfen bekommt und in welcher Höhe, hängt von vielen Faktoren ab: der Zahl der Anträge, der Höhe der Gesamtaufwendungen für ein Vorhaben oder auch der zur Verfügung stehenden Mittel des Ausgleichstocks. Über die einzelnen Anträge der Gemeinden entscheidet ein Verteilerausschuss beim Regierungspräsidium Freiburg.

 

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 29.03.11 – 31.12.12   
Ortenau:
Kreistag des Ortenaukreises verabschiedet Doppelhaushalt 2011/2012

 

Der Kreistag des Ortenaukreises hat heute den Doppelhaushalt 2011/2012 des Ortenaukreises beschlossen. Rund 800 Millionen Euro umfasst der Etat des Kreises in den kommenden zwei Jahren. Dabei seht der Kreishaushalt vor allem unter einem Vorzeichen: Sparen. Denn schon bei den frühzeitig Ende 2009 aufgenommenen Beratungen der Haushaltsstrukturkommission wurde klar, dass dem Kreis aufgrund der

Wirtschafts- und Finanzkrise eine große Finanzierungslücke droht. Als Kreiskämmerin Jutta Gnädig vor wenigen Wochen die voraussichtlichen Einnahmen und Ausgaben für die abschließenden Haushaltsberatungen gegenüberstellte, fehlten bei der Finanzplanung bis 2014 noch rund 40 Millionen Euro. Der jetzt verabschiedete Haushalt legt den Weg fest, wie diese Finanzierungslücke ausgeglichen werden soll. Für Landrat Frank Scherer ist klar, dass Einsparungen im Kreisetat den größten Brocken bringen müssen: „Für den Kreis gibt es trotz des spürbaren Aufschwungs keinen Anlass, den Gürtel zu lockern. Der Haushalt ist auf Kante genäht und gibt keine Spielräume“. Der Kreis verschiebt Investitionen, kürzt freiwillige Leistungen und streicht bei den Sachkosten der Verwaltung. Auch beim Schuldenabbau muss der Kreis Abstriche machen. Und über die Kreisumlage leisten auch die Gemeinden einen Beitrag zum Haushaltsausgleich. Der Hebesatz der Kreisumlage steigt von 30,7 auf 31,65 Prozent. Damit liegt der Ortenaukreis allerdings noch 2,66 Prozentpunkte unter dem Landesdurchschnitt.

 

Was ist die Kreisumlage?

Das ist das Geld, das der Kreis von den Städten und Gemeinden erhält. Die Kreisumlage ist seine wichtigste und größte Einnahmequelle und macht im Haushalt rund 30 Prozent der gesamten Einnahmen aus. Der Hebesatz legt den Anteil fest, den die Städte und Gemeinden von ihrer Steuerkraftsumme von vor zwei Jahren an den Kreis abtreten müssen. Für die Steuerkraft werden unter anderem die Einnahmen aus Grund- und Gewerbesteuer sowie der Anteil der Kommunen an der Einkommensteuer herangezogen.

 

Weshalb steigt der Hebesatz der Kreisumlage?

2010 hatte der Kreis noch eine Kreisumlage von 30,7 Prozent erhalten. Trotz der moderaten Erhöhung um 0,95 Prozentpunkte im neuen Doppelhaushalt bekommt der kreis dennoch weniger Geld in die Kasse als im Vorjahr. Das liegt daran, das zur Berechnung immer die Steuerkraft der Städte und Gemeinden von vor zwei Jahren herangezogen wird. Für den Kreisetat 2011 sind also die Einnahmen der Städte und Gemeinden aus dem Jahr 2009 entscheidend und die waren deutlich geringer als 2008. Der höhere Hebesatz mildert also lediglich den Einbruch der Kreiseinnahmen etwas ab.

 

Woher bekommt der Kreis noch Geld?

Von Bund und Land. Das sind die sogenannten Zuweisungen, Kostenersätze und Erstattungen insbesondere im Sozialbereich. Sie beinhalten beispielsweise Sachkostenbeiträge für Schulen, aber auch einen Finanzausgleich, der von der Steuerkraft und der Einwohnerzahl der Kreise abhängt. Der Ortenaukreis erhält rund 60 Millionen Euro. Die Grunderwerbssteuer soll elf Millionen Euro bringen. Zudem nimmt das Landratsamt etwa neun Millionen Euro Gebühren ein, beispielsweise für die Kfz-Zulassung oder für Baugenehmigungen.

 

Wozu braucht der Kreis das Geld?

Der Kreis hat viele durch Gesetze festgelegte Pflichtaufgaben. Die muss er finanzieren, ob er will oder nicht. Nur auf fünf Prozent aller Ausgaben kann der Landrat Einfluss nehmen. So verschlingt allein das für das Jahr

2011 notwendige Sozialbudget von rund 273 Millionen Euro 70 Prozent aller Einnahmen. Weitere größere Brocken sind der öffentliche Personennahverkehr und die Schülerbeförderung (15 Millionen Euro), berufliche Schulen, Sonderschulen und Kultur (24 Millionen Euro) sowie der Bau und Unterhalt von Kreisstraßen (17 Millionen Euro). Um seine Aufgaben zu erledigen - dazu gehören unter anderem noch der Umweltschutz, die Lebensmittelüberwachung oder die Gewerbeaufsicht -, benötigt der Kreis Personal. Die rund 2.000 Beschäftigten kosten den Kreis rund 75 Millionen Euro (19 Prozent). Der Kreis ist auch für die Abfallentsorgung zuständig, doch die wird komplett über die Müllgebühren finanziert.

 

Wofür gibt der Kreis das meiste Geld aus?

Das ist ganz klar der Sozialbereich. Da rechnet der Landkreis mit einem Nettoaufwand von gut 153 Millionen Euro. Das meiste Geld muss der Kreis für die Hilfe und Unterstützung von  Menschen mit Behinderungen ausgeben, weil die Zahl derer, die die sogenannte Eingliederungshilfe brauchen, kontinuierlich steigt. Im Dezember 2005 waren es noch 2.143 Menschen, vier Jahre später schon 2.543, und Ende 2011 werden es voraussichtlich 2.650 sein. Ein Drittel des Sozialbudgets gibt der Kreis für sie aus: unter anderem für Schulbildung, betreutes Wohnen und Arbeitsplätze in Behinderten-Werkstätten. Rund 22 Prozent machen die Hilfen für junge Menschen und ihre Familien aus. Die Unterstützung reicht von der Erziehungsberatung über die intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung bis zur Unterbringung in betreuten Wohngruppen oder Heimen. Es handelt es sich dabei um Kinder und Jugendliche mit schweren Verhaltensauffälligkeiten und um Eltern die mit der Erziehung ihrer Kinder überfordert sind. Im Ortenaukreis werden rund 300 Kinder und Jugendliche in Vollzeitpflege und rund 170 in Heimen betreut. Weitere große Beträge fließen für die Grundsicherung von Arbeitslosen und Senioren oder zur Unterstützung von Pflegebedürftigen.

 

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 05.04.11 – 31.12.12   
Ortenau:
Ortenaukreis investiert in Radwegenetz

 

Der Ortenaukreis investiert bis 2012 rund 4,3 Millionen  Euro in den Ausbau der Radwegeverbindung und die Sanierung der Kreisstraßen zwischen Kippenheimweiler, Wittenweier, Nonnenweier und Ottenheim. Der Ausschuss für Umwelt und Technik des Ortenauer Kreistags stimmte in seiner heutigen Sitzung der Auftragsvergabe für den ersten Abschnitt der Straßenbauarbeiten in Höhe von rund 2,8 Millionen Euro an die Firma Vogel-Bau GmbH, Lahr, zu.

 

Das Straßenbauamt kann damit den Auftrag für den Ausbau der Kreisstraßen zwischen Nonnenweier und Ottenheim, Kippenheimweiler und Wittenweier auf eine Fahrbahnbreite von 5,5 Metern vergeben. Mit den Bauarbeiten will der Kreis noch im April beginnen. Bis Ende 2011 werden sie voraussichtlich abgeschlossen sein. Im Gesamtprojekt ist darüber hinaus eine neue Geh- und Radwegbrücke über die Autobahn an der Kreisstraße von Nonnenweier nach Kippenheimweiler und der Abbruch und Neubau der Brücke über den Schutterentlastungskanal an der Kreisstraße 5343 von Nonnenweier nach Allmannsweier  enthalten. Der Bau dieser Brücken ist für das Jahr 2012 vorgesehen.

 

Der Ortenaukreis erweitert mit dem Gesamtprojekt das Radwegenetz entlang von Kreisstraßen um rund acht Kilometer auf über 130 Kilometer.

 

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 28.06.11 – 31.12.12   
Ortenau:
E-Bike Radwegenetz

 

Ortenaukreis stellt 50.000 Euro für E-Bike Radwegenetz bis 2012 bereit

 

Um die Ortenau für Touristen noch attraktiver zu machen, wird der Ortenaukreis in Zusammenarbeit mit dem Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord und den Gemeinden bis zum kommenden Jahr ein kreisweites E-Bike-Angebot aufbauen. Der Ausschuss für Kultur- und Bildung des Ortenaukreises stimmte heute dem von Landrat Frank Scherer eingebrachten Vorschlag zu und stellt 50.000 Euro für die Umsetzung des Projekts aus dem Kreishaushalt bereit.

 

Das Projekt sieht vor ein Radwegenetz von rund 1500 Kilometern im Ortenaukreis für E-Bikes zu erschließen sowie ein kreisweit kompatibles Verleih-System sowie Aufladestationen für E-Bikes aufzubauen. Eine erfahrene Agentur wird rund 30 Themenrouten unter dem Motto „Sagenhafte Ortenau“ entwickeln und die GPS-Daten der einzelnen Rundtouren erfassen.

Die Touren werden mit einem in mehreren Sprachen aufgelegten Infoflyer

beworben: Darüber hinaus wird eine speziellen Radkarte für die Ortenauer E-Bike-Touren aufgelegt. Schließlich soll das gesamte E-Bike-Netz eine einheitliche und nach bundesweitem Standard gestaltete Beschilderung erhalten.

 

„Die Ortenau bietet mit ihren attraktiven Naturlandshaften und den hervorragenden topographischen Bedingungen eine optimale Umgebung für den Tourismus rund ums Rad“, betonte Landrat Frank Scherer in der Ausschusssitzung. Dieses Potenzial wolle der Kreis in der Tourismusförderung noch stärker nutzen. Insbesondere im ländlichen Raum seien E-Bike-Angebote für die zunehmende Zahl von Kurzurlaubern sehr attraktiv. Die Ortenau könne damit als naturtouristische und familienorientierte Urlaubsdestination im Schwarzwald wesentlich an touristischer Qualität hinzugewinnen. Bei ihrer Wahl des Urlaubsortes, so Tourismusbeauftragte Sandra Bequier, seien für Touristen nicht nur das Ziels selbst, sondern vielmehr die dort vorhandenen Angebote entscheidend.

Bei der zunehmenden Beliebtheit des Radtourismus bedeute ein kreisweites E-Bike-Angebot einen deutlichen Attraktivitätsgewinn für den Tourismus.

 

Umsetzen will der Kreis das Projekt in enger Zusammenarbeit mit dem Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord und den Gemeinden. Der Naturpark, dem die Mehrzahl der Gemeinden angehört, fördert die Umsetzung des E-Bike-Konzepts in seinen Mitgliedsgemeinden mit der Hälfte der Investitionskosten. Um das Projekt ortenauweit verwirklichen zu können stellt der Kreis zu dieser Fördersumme von rund 24.000 Euro nun weitere 50.000 Euro zur Verfügung.

 

 

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 05.07.11 – 31.12.12   
Ortenau:
EU fördert soziale Projekte im Ortenaukreis

 

Projekte im Ortenaukreis, die die Chancen junger Menschen beim Übergang von der Schule in den Beruf und die Integration von Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsmarkt verbessern, können auch im kommenden Jahr Fördergelder aus dem Europäischen Sozialfond (ESF) erhalten.

Der ESF stellt dafür insgesamt 500.000 Euro zur Verfügung. Öffentliche, private, kirchliche und karitative Träger sowie Sozialpartner, Kommunen, kommunale Verbände oder Bildungs- und Sozialhilfeeinrichtungen können die Mittel bis spätestens 30. September 2011 bei der Landeskreditbank, Bereich „Finanzhilfen“, Schlossplatz 10 in 76113 Karlsruhe beantragen. ESF- Anträge und Hinweise zur Antragstellung sind auf der Internetseite des Sozialministeriums www.esf-bw.de abrufbar.

 

Gefördert werden innovative Vorhaben, die einen Schulabbruch vermeiden oder die Berufswahlkompetenz verbessern sollen. Ebenfalls gefördert werden können Projekte, die zur Erhöhung der Chancengleichheit von Frauen bei der Eingliederung in Arbeit beitragen. Zur Zielgruppe gehören dabei Berufseinsteigerinnen, Wiedereinsteigerinnen, Alleinerziehende sowie Frauen mit Migrationshintergrund. Über die Vergabe der Fördermittel entscheidet im Herbst der Regionale Arbeitskreis „Europäischer Sozialfonds“ unter dem Vorsitz von Kreissozialdezernent Georg Benz.

 

Nähere Informationen zu den Förderschwerpunkten, zum Förderverfahren oder zur Finanzierung können interessierte Projektträger über die Geschäftsstelle des Regionalen Arbeitskreises „Europäischer Sozialfonds“ beim Landratsamt Ortenaukreis, Kommunale Arbeitsförderung, Lange Straße 51,

77652 Offenburg, Tel. 0781/805-9323 oder im Internet unter www.koa-ortenau.de erhalten.

 

In seinem laufenden Finanzierungszeitraum 2007 bis 2013 vergibt der Europäische Sozialfond 75 Milliarden Euro an Mitgliedstaaten und Regionen in der EU. Dem Land Baden-Württemberg stehen insgesamt 266 Millionen Euro zur Verfügung. Davon erhält der Ortenaukreis jedes Jahr 500.000 Euro.

 

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 30.05.11 – 30.06.14   
Lahr:
Sanierung der Altlastflächen auf dem Flughafen Lahr

 

Das Landratsamt Ortenaukreis setzt die umfangreiche Sanierung von Altlastflächen auf dem Flughafen Lahr fort. Für rund drei Millionen Euro, beginnen die Fachleute des Amtes für Wasserwirtschaft und Bodenschutz im Landratsamt Ortenaukreis heute die Sanierung von zwei weiteren Altlastflächen. Die Arbeiten werden bis Juni

2014 dauern. Daran schließt sich noch eine Kontrollphase bis 2017 an.

 

„Mit der Altlastensanierung der beiden Flächen schaffen wir eine Voraussetzung für weitere Gewerbeansiedlungen und damit für die Schaffung von Arbeitsplätzen“, betont Dr. Nikolas Stoermer, Erster Landesbeamter und unter anderem für den Bodenschutz zuständiger Dezernent im Landratsamt Ortenaukreis. In den jetzt beginnenden Sanierungsarbeiten sieht Dr.

Stoermer einen wichtigen Schritt für die weitere Nutzung des Flughafengeländes. „Das Landratsamt hat mit der kontinuierlichen Planungsarbeit an diesem umfangreichen Sanierungsvorhaben gezeigt, dass die Entwicklung der Konversionsflächen ein wichtiges Anliegen des Landkreises ist.“

 

Die beiden Altlastflächen befinden sich im östlichen Flughafenareal im zentralen Bereich des Gewerbegebietes und umfassen eine ehemalige Tankstelle sowie einen Teil des in unmittelbarer Nähe liegenden Gleisbereichs. Vorangegangene Untersuchungen ergaben sowohl im Boden als auch im Grundwasser beträchtliche Verunreinigungen mit Mineralölkohlenwasserstoffen (MKW), Aromatischen Kohlenwasserstoffen (AKW) sowie auch leichtflüchtigen chlorierten Kohlenwasserstoffen (LCKW).

 

Der Schadensbereich der Fläche östlich der Halle B22 an der Rainer-Haungs-Straße ist auf die frühere Nutzung als Militärtankstelle mit unterirdischer Treibstofflagerung und der Durchführung von Panzerwartungen zurückzuführen. Dabei gelangten offensichtlich erhebliche Mengen an Diesel und Superbenzin sowie in geringerem Maße leichtflüchtige Kohlenwasserstoffe bis zu über 20 Meter in den Untergrund. Die zweite Schadensfläche liegt unmittelbar daneben im Gleisbereich. Die Verunreinigungen sind wahrscheinlich auf Tropfverluste oder Leckagen der passierenden Tankwaggons sowie Wartungs- und Reinigungsarbeiten zurückzuführen, vermuten die Altlasten-Fachleute im Landratsamt Ortenaukreis. Die Schadstoffcharakteristik ähnelt dem der ehemaligen Tankstelle. „Die Verunreinigungen sind hier jedoch geringer und reichen mit rund vier Metern auch nicht so weit in die Tiefe“, berichtet Uwe Mangold vom Amt für Wasserwirtschaft und Bodenschutz im Landratsamt Ortenaukreis.

 

Die Sanierung selbst werde in zwei Stufen erfolgen, so Mangold. Zunächst werde mit schwerem Baugerät der Boden ausgehoben. Auf einer Fläche von zusammen etwa 7.000 Quadratmetern werden rund 25.000 Kubikmeter belastetes Erdreich bis in eine Tiefe von vier bis fünf Metern ausgebaggert. Ölphase, die auf der freigelegten Grundwasseroberfläche aufschwimmt und sich dort sammelt, wird abgesaugt und entsorgt. Das Aushubmaterial, so Mangold, werde untersucht und entsprechend der ermittelten Schadstoffklassen ordnungsgemäß entsorgt. Die Baugruben werden anschließend mit unbedenklichen Bodenmaterial wieder verfüllt. Dieser Sanierungsabschnitt wird in etwa innerhalb von sechs Monaten abgeschlossen sein.

 

Für die Altlastfläche im Gleisbereich ist die Sanierung damit beendet. Das Gelände kann anschließend neu bebaut werden. Die ehemalige Tankstelle muss jedoch mit Hilfe eines biologischen Verfahrens weiter saniert werden. Über eine Vielzahl von Gasinjektionslanzen (s. schematische Abbildung) wird das Grundwasser mit Sauerstoff angereichert, sodass die im Untergrund bereits vorhandenen Mikroorganismen ein ideales Milieu zur Verfügung gestellt bekommen, um die vorhandenen Schadstoffe abzubauen. Die Wirksamkeit dieser Technologie wurde in einem Testfeld am Standort im Rahmen eines mehrmonatigen Vorversuchs eindrucksvoll bestätigt.

 

Auftraggeber für die Sanierung ist das Landratsamt Ortenaukreis. Auf der Grundlage des bestehenden Antrags nach dem NATO-Truppenstatut beim ehemaligen Amt für Verteidigungslasten Karlsruhe auf Kostenerstattung tragen die verursachenden Streitkräfte der Staaten Kanada und Frankreich 75 Prozent und die Bundesrepublik Deutschland 25 Prozent der Kosten.

 

Das Landratsamt Ortenaukreis führt die Sanierungen in enger Abstimmung mit der Stadt Lahr und der IGZ Raum Lahr GmbH durch. Wie Dr. Stoermer betont, sei die bislang bereits praktizierte gute und enge Zusammenarbeit mit der Stadt Lahr und der IGZ Raum Lahr GmbH außerordentlich wichtig für einen reibungslosen Verfahrensablauf. Die Stadt Lahr und die IGZ seien über die zwingend erforderlichen Abstimmungen hinaus regelmäßig in die Projekt- und Arbeitsgruppensitzungen eingebunden. Die Sanierung dieser Fläche sowie die gesamte Altlastenbearbeitung auf dem Flughafen Lahr stelle eine wesentliche Grundlage für die Bauleitplanung des Ostareals und damit für die Vermarktung von Grundstücken im Zuge des Flächenrecyclings dar. Die bislang nicht erfolgte Erweiterung des Bebauungsplanes Rheinstraße Nord rücke nun in greifbare Nähe.

 

Auf dem Flughafenareal hat das Landratsamt Ortenaukreis seit 2006 sechs Altlastensanierungen abgeschlossen. Neben den beiden jetzt beginnenden Sanierungen laufen zur Zeit auf dem Flughafenareal zwei weitere Sanierungsmaßnahmen. Für die noch ausstehenden rund zehn Sanierungen hat der Landkreis bereits mit den Planungsvorbereitungen begonnen. Die bisherigen Sanierungskosten betragen rund zehn Millionen Euro. Bis zum Abschluss aller Sanierungen werden bis voraussichtlich 2015 bis 2020 weitere 15 bis 20 Millionen Euro benötigt.

 

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01.01.11 – 31.12.15:   
Ortenau:
Fortführung des Bundesprogramms „Perspektive 50plus“


Über die Fortsetzung des Bundesprogramms "Perspektive 50plus – Beschäftigungspakte für Ältere in den Regionen" darf sich die Kommunale Arbeitsförderung (KOA) im Landratsamt Ortenaukreis freuen. Auch an der dritten Phase des Bundesprogramms von 2011 bis 2015 nimmt die KOA wieder mit ihrem Projekt Perspektive 50plus teil. Im kommenden Jahr fließen rund 2,7 Millionen Euro Bundesmittel und damit knapp 30 Prozent mehr als in 2010 in die Ortenau. Dies teilte das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) dem Amtsleiter der KOA, Armin Mittelstädt, in der vergangenen Woche in einem Schreiben mit.

 

Die Kommunale Arbeitsförderung, die die Empfänger von Arbeitslosengeld II bereits seit dessen Einführung im Jahr 2005 in Eigenregie betreut, engagiert sich mit ihrem Projekt Perspektive 50plus seit Anbeginn der ersten Programmphase für die Belange älterer Arbeitssuchender. Gemeinsam mit sieben weiteren Grundsicherungsträgern in Baden-Württemberg hat sich das Ortenauer 50plus-Projekt zum Beschäftigungspakt Südwest zusammengeschlossen. Der gesamte Beschäftigungspakt Südwest erhält im nächsten Jahr rund 7 Millionen Euro vom Bund. Neben der Kommunalen Arbeitsförderung, die Initiator und Koordinator des Beschäftigungspakts ist, gehören diesem ab 2011 die Landratsämter in Biberach, im Bodenseekreis, in Tuttlingen und in Waldshut Tiengen sowie die ARGEn Emmendingen, Freiburg und Breisgau-Hochschwarzwald an. Gegenwärtig betreut der Beschäftigungspakt Südwest rund 3.900 ältere Langzeitarbeitslose. In 2010 konnten rund 1.300 Frauen und Männer wieder erfolgreich in den Ersten Arbeitsmarkt integriert werden. Damit wird die mit dem BMAS festgelegte Zielmarke von 850 Integrationen bis Jahresende um über 50 Prozent übertroffen werden.

 

Der Landrat des Ortenaukreises und ehrenamtliche Botschafter des Beschäftigungspakts Südwest Frank Scherer sieht in der Fortführung des Bundesprogramms und der Erhöhung der Fördergelder gleich mehrere Signale:

„Dass wir sämtliche beantragten Mittel zugesichert bekommen haben, ist Beleg für die engagierte und zielorientierte Arbeit der 50plus-Mitarbeiter.

Offensichtlich ist aber auch, dass das Bundesprogramm einen Denkprozess angestoßen hat und wir erreichen konnten, dass viele Betriebe das Potenzial älterer Arbeitnehmer erkannt haben. Gerade vor dem Hintergrund des demografischen Wandels ist die Erhöhung der Bundesförderung ein wichtiger Beitrag zur Stärkung unseres Standorts Ortenau.“

 

In der dritten Programmphase wird das Ortenauer 50plus-Projekt seine bewährten Strategien fortsetzen, aber auch neue Wege gehen. „Aufgrund der bisherigen Vermittlungserfolge möchten wir auch weiterhin die gewachsenen Strukturen und die gute Zusammenarbeit mit regionalen Netzwerken aus Unternehmen, Kammern, Verbänden, kommunalen Einrichtungen und Bildungsträgern ausbauen und nutzen“, so Christian Klemp, Paktkoordinator des Beschäftigungspakts Südwest und Projektleiter der Perspektive 50plus in der Ortenau. Außerdem werde an der intensiven Betreuung der Teilnehmer durch persönliche Ansprechpartner, dem Einsatz passgenauer Qualifizierungsmaßnahmen sowie der Förderung der Selbstorganisation der Leistungsbezieher festgehalten. Mit den zusätzlichen Mitteln werde man überdies die Anzahl der Projektteilnehmer um 200 auf 1.700 Personen erhöhen und für den Personenkreis leistbare, altersgerechte Arbeitsplätze erschließen. Außerdem wolle man mit innovativen Aktionen die Öffentlichkeit und die Wirtschaft hinsichtlich der Themen „Langzeitarbeitslosigkeit im Alter“ und „demografischer Wandel“ sensibilisieren.

 

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08.06.11 – 31.12.15:   
Zell a.H.:
Zeller Ortsteil erhält ökologische Abwasserentsorgung


Oberentersbach, Ortsteil der Stadt Zell am Harmersbach,  bekommt einen öffentlichen Abwasserkanal. Mit einem Spatenstich haben Landrat Frank Scherer, Zells Bürgermeister Hans-Martin Moll und Ortsvorsteher Lorenz Breig heute den Startschuss für den Bau gegeben. Der Anschluss an die Kanalisation wird künftig die Abwasserentsorgung für Zell-Oberentersbach sicherstellen.

 

“Gewässerschutz ist Umweltschutz und Verbraucherschutz zugleich“, sagte der Landrat. Die Investition verbessere nicht nur die Wasserqualität des Talbachs, sie sei auch für die Entwicklung des ländlichen Raums zukunftsweisend. Der Bau des rund 750 Meter langen Zuleitungskanals ist eine wichtige Maßnahme, mit der die Stadt Zell ihr Abwasserbeseitigungskonzept umsetzt. 27 Haushalte mit 120 Bewohnern werden dadurch an das öffentliche Kanalnetz angeschlossen.

 

Im nächsten Schritt baut die Teilnehmergemeinschaft die 2,3 km lange Zuleitung sowie die eigenen Hausanschlüsse. Das Land Baden-Württemberg gewährt sowohl für die öffentlichen wie auch privaten Baumaßnahmen Zuschüsse in Höhe von 30 Prozent der Baukosten. Im Ortenaukreis konnten seit 2001 über 850 Anwesen mit rund sechs Millionen Euro Fördermitteln aus der Abwasserabgabe bezuschusst werden. Die Abwasserbeseitigungskonzepte im Landkreis sehen vor, bis 2015 noch weitere 750 Anwesen anzuschließen.

 

 

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