11.05.11
– 31.07.11
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Seit dem 11. Mai 2011 finden die
Befragungen im Rahmen des Zensus 2011 statt. Alle zu Befragenden werden in
ihrem Briefkasten einen Briefumschlag vorfinden, der eine
Terminankündigungskarte, ein Erstankündigungsschreiben, rechtliche
Erläuterungen und einen Informationsflyer enthält. Mit diesen Unterlagen
kündigen die Interviewer persönlich allen ausgewählten Befragten den
Befragungstermin an. Der Umschlag und dessen Inhalt sind auch auf der Homepage des
Landratsamtes unter www.ortenaukreis.de
einsehbar. Beim Zensus 2011 besteht Auskunftspflicht.
Sollte der vom Interviewer vorgeschlagene Termin nicht passend sein, können
die auskunftspflichtigen Haushalte einen individuellen Termin mit dem Interviewer
vereinbaren. Die Telefonnummer befindet sich auf der Terminankündigungskarte
selbst. Die Interviewer sind verpflichtet, sich vor
der Befragung unaufgefordert mit einem sogenannten Erhebungsbeauftragtenausweis
zu identifizieren. Dieser ist von Tanja Serr,
der Leiterin der Erhebungsstelle, original unterschrieben und nur in
Verbindung mit dem amtlichen Personalausweis gültig. Die Befragungen werden
bis zum 31. Juli 2011 abgeschlossen sein. Bei Fragen steht die kostenlose Hotline des
Statistischen Landesamtes Stuttgart montags bis freitags von 8 bis 20 Uhr und
samstags von 9 bis 15 Uhr unter der Telefonnummer 0800 5887854 zur Verfügung.
Die Auskunftspflichtigen können sich während der Befragungen auch an die
Erhebungsstelle beim Landratsamt Ortenaukreis
wenden. Sie ist unter der Telefonnummer 0781 805 8600 in der Zeit von Montag bis Donnerstag von 8 Uhr bis 16
Uhr und freitags von 8 Uhr bis 13 Uhr oder per Mail unter zensus2011@ortenaukreis.de erreichbar. |
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10.04.11
– 23.10.11
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Mit dem Freizeitbus über den Schönberg
bietet die SWEG Südwestdeutsche Verkehrs-Aktiengesellschaft ein attraktives
Freizeitangebot. Ab dem 10. April bis 23. Oktober 2011 fährt
der Freizeitbus über den Schönberg an Sonn- und Feiertagen von Lahr nach
Biberach. Speziell für diese Fahrten ist im Bus eine preisgünstige Einzel-
oder Tagesfahrkarte erhältlich. Am Ziel angekommen können Sie die schöne
Landschaft auf einer ausgiebigen Wanderung erkunden. Oder Sie nutzen die
Ortenau-S-Bahn (OSB) für eine Weiterfahrt im Kinzigtal
bis Freudenstadt oder ins Harmersbachtal. Für die
Fahrt mit dem Freizeitbus gelten selbstverständlich auch die Tarife der
Tarifverbund Ortenau GmbH (TGO). Für eine Weiterfahrt außerhalb des Ortenaukreises empfehlen wir den EUROPASS 24h. Achten Sie
bitte darauf, dass eine Fahrradmitnahme im Freizeitbus über den Schönberg nicht möglich ist. Richtung Biberach 1.
Fahrt 2. Fahrt 3. Fahrt 4. Fahrt Lahr Bahnhof 08:30 h 10:30
h 16:30 h 18:30 h Biberach Bahnhof 09:10 h 11:10 h 17:10 h 19:10 h Richtung Lahr 1. Fahrt 2.
Fahrt 3. Fahrt 4. Fahrt Biberach Bahnhof 09:44 h 11:44 h 17:44 h 19:44 h Lahr Bahnhof 10:26 h 12:26
h 18:26 h 20:26 h Die Abfahrtszeiten der auf dieser Strecke
angefahrenen Haltepunkte entnehmen Sie bitte unserem Prospekt oder auf der
Internetseite www.sweg.de. Die Stadt Lahr und die beteiligten Gemeinden sowie
die SWEG erhoffen sich durch dieses ÖPNV-Angebot im Freizeitbereich eine
Abrundung der gemeinsamen Zusammenarbeit. Weitere Möglichkeiten der
Freizeitgestaltung mit Bus und Bahn unter: Telefon 0781 / 805 – 9643, www.ortenaulinie.de. |
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22.06.11
– 20.11.11
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Bei Schwanau-Nonnenweier
wird an der Kreisstraße 5343 eine neue Brücke über den Schutterentlastungskanal gebaut. Das Straßenbauamt im
Landratsamt Ortenaukreis teilt mit, dass die
Bauarbeiten am Montag, 27. Juni, beginnen. Daher muss auch ab diesem Tag ab 8 Uhr die
K 5343, die Allmannsweierer Straße, zwischen der Nonnenweierer Hauptstraße ab der Kirche und dem
Kreisverkehrsplatz L 100 / K 5343 / Gemeindeverbindungsstraße Richtung Allmannsweier für etwa fünf Monate für den Verkehr
gesperrt werden. Anlieger können die K 5343 in diesem
Bereich jeweils bis zur Baustelle befahren. Auch die Zufahrt zum Friedhof Nonnenweier bleibt erhalten. Eine Umleitung über die L
100 schildert die Straßenmeisterei Lahr aus. Während der Sperrung der Allmannsweierer Straße ändert sich die Fahrtroute der
Busse der SWEG. Damit der Busverkehr ungehindert durch die Schmidtenstraße gelangen kann, muss dort ab Mittwoch, 22.
Juni, beidseitig ein absolutes Halteverbot eingerichtet werden. Die von Allmannsweier in Richtung Wittenweier
fahrenden Linien- und Schulbusse halten während dieser Zeit in Nonnenweier an der Haltestelle Pfarrhaus und an der
Haltestelle Rathaus in der Schmidtenstraße. Die von
Wittenweier in Richtung Allmannsweier
fahrenden Busse halten in Nonnenweier an einer
Ersatzhaltestelle in der Schmidtenstraße sowie an
der Schulbushaltestelle. Das Straßenbauamt bittet die Fahrgäste, die
SWEG-Aushänge zu beachten. |
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19.01.11
– 14.12.11
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Terminplanung 2011 Mittwoch, 19. Januar 2011 Gemeinderatsitzung Mittwoch, 9. Februar 2011 Gemeinderatsitzung Mittwoch, 16. März 2011 Gemeinderatsitzung Mittwoch, 6. April 2011 Gemeinderatsitzung Mittwoch, 4. Mai 2011 Gemeinderatsitzung Mittwoch, 8. Juni 2011 Gemeinderatsitzung Mittwoch, 13. Juli 2011 Gemeinderatsitzung Mittwoch, 3. August 2011 Gemeinderatsitzung Mittwoch, 7. September 2011 Gemeinderatsitzung Mittwoch, 5. Oktober 2011 Gemeinderatsitzung Mittwoch, 9. November 2011 Gemeinderatsitzung Mittwoch, 14. Dezember 2011 Gemeinderatsitzung |
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01.01.11
– 31.12.11
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Auskunft und
Beratung der Träger der gesetzlichen Rentenversicherung in Achern Die Deutsche Rentenversicherung wird auch
im Jahr 2011 regelmäßige Sprechtage in Achern durchführen. Dabei können alle
Versicherten der gesetzlichen Rentenversicherung (Arbeiterrenten-,
Angestellten- und Bahnversicherung, Knappschaft und Seekasse) kostenlos
Auskunft und Beratung erhalten. Die Sprechtage finden jeweils am dritten
und vierten Dienstag sowie am dritten Mittwoch jeden Monats im Rathaus II, 1.
Obergeschoss, Zimmer Nr. 120, statt. Sprechzeiten sind von 08.30 Uhr bis 12.00
Uhr und 13.30 Uhr bis 15.00 Uhr. Eine Voranmeldung unter 07841 642-1266 für
die Termine 15.02., 16.02., 22.02., 15.03.. 16.03., 22.03., 19.04., 20.04.,
26.04., 17.05., 18.05., 24.05., 15.06., 21.06., 28.06., 19.07., 20.07., 26.07., 16.08.,
17.08., 23.08., 20.09., 21.09., 27.09., 18.10., 19.10., 25.10., 15.11., 16.11., 22.11.,
20.12., 21.12., und 27.12.2011 ist erforderlich. Die Versicherungsnummer ist bereitzuhalten
und vorhandene Rentenversicherungs-unterlagen und
der Personalausweis sind zum Beratungsgespräch mitzubringen. |
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01.01.11
– 31.12.11
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Das neue
Gastgeberverzeichnis ist da! Kommen Sie vorbei, oder bestellen Sie sich
das neue Gstgeberverzeichnis 2011 online! In
überarbeitetem Design erscheinen alle Gastgeber der Ferienregion Brandenkopf mit ihren Preisen und Angeboten für das Jahr
2011 im druckfrischen Katalog. Sie können die Broschüre auch ganz bequem
als hier einsehen. Viel Spaß bei der
Urlaubsplanung! |
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01.01.11
– 31.12.11
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Die 112 ist eine europaweite einheitliche
Notrufnummer, über die in allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sowie
in weiteren europäischen Ländern
Feuerwehren, Rettungs- und Hilfsdienste erreicht und alarmiert werden
können. Mit dem so genannten ‚Euro-Notruf 112’ erreicht der Anrufer jederzeit
eine Notrufannahmestelle, die je nach Notfall Polizei, Feuerwehr oder
Rettungsdienst alarmiert und damit für schnellstmögliche Hilfe sorgt. Im Ortenaukreis
kommen die Notrufe in der integrierten Leitstelle Ortenau für Feuerwehr und
Rettungsdienst in Offenburg an. „Wir haben rund 60.000 Einsätze im
vergangenen Jahr in die Wege geleitet“, berichtet Georg Santl,
Leiter der Ortenauer Leitstelle. „Ein Mehrfaches davon ist an Anrufen
eingegangen, da wir zum gleichen Notfall häufig mehrere Meldungen erhalten“.
Rund die Hälfte der Einsätze seien Einsätze der Notfallrettung, die andere
Hälfte Krankentransporte gewesen. Die Feuerwehr sei etwa 3000 Mal ausgerückt. Neben dem Euro-Notruf 112 sind auch die
nationalen Notrufnummern gültig, etwa in Deutschland der Polizei-Notruf 110.
Damit die europaweit gültige 112 sich fest in den Köpfen der Bürgerinnen
und Bürger verankert, hat die EU den 11. Februar zum Europäischen Tag des
Notrufs erklärt, der an diesem Freitag nunmehr zum dritten Mal stattfindet. Einer von der EU veröffentlichten Studie
zufolge seien 2009 lediglich ein Viertel aller EU-Bürger über die
gebührenfreie, europaweit einheitliche Notrufnummer 112 informiert gewesen.
In Deutschland hätten damals zwar 75 Prozent der Befragten die Nummer
gekannt. Es sei aber nur 18 Prozent bewusst gewesen, dass die 112 europaweit
gelte. Das Verbreitungsgebiet umfasst neben den 27
EU-Mitgliedstaaten auch die Türkei, die Schweiz, Serbien, Island, die Färöer
Inseln, Liechtenstein, Norwegen, Andorra, Monaco und San Marino. „Dieser
große Geltungsbereich ist ein wichtiger Service, der in Extremsituationen
Leben retten kann“, so Santl. Die Notrufe können von jedem Telefon, egal
ob Festnetz oder Mobilfunknetz, ohne Vorwahl abgesetzt werden. Bei
Überlastung der Netze werden Notrufe 112 priorisiert, das heißt, andere
Verbindungen eventuell getrennt, um den Notruf absetzen zu können. Außerdem
werden Informationen zum Standort und der Name des Telefonhalters automatisch
an die Leitstelle übermittelt, um eine schnelle Ortung eines potentiellen
Unfallopfers zu erleichtern. |
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01.01.11
– 31.12.11
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Das Jahr 2011 wird für die Waldbesitzer und
Förster im Ortenaukreis ein besonderes Jahr. Die
Vereinten Nationen haben 2011 zum Internationalen Jahr der Wälder
erklärt, um einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Wälder weltweit zu
leisten. Auch das Amt für Waldwirtschaft im Landratsamt Ortenaukreis
hat in diesem Jahr über 20 Aktionen und Veranstaltungen zum Thema Wald
geplant. „Der Ortenaukreis ist mit über mit über
90.000 Hektar waldreichster Landkreis
Baden-Württembergs. Auch wirtschaftlich hat die Forst- und
Holzwirtschaft bei uns eine große Bedeutung“, betonte Edwin Dreher, Leiter
des Dezernats Ländlicher Raum im Landratsamt Ortenaukreis,
bei der Vorstellung des Programms. „Die nachhaltige und naturnahe
Bewirtschaftung unserer Wälder durch Waldbesitzer und Förster“, so Dreher,
„ist ein entscheidender Beitrag zur Lösung drängender Zukunftsfragen.“ Dabei
werde umweltfreundlich und mit kurzen Wegen einheimisches Holz als wertvoller
Rohstoff und Energieträger produziert. Naturnahe Waldwirtschaft sei zudem
praktizierter Klimaschutz. Eine große Anzahl von Waldbiotopen und
großflächigen Schutzgebieten seien der aktive Beitrag zur Erhaltung der
Schutzfunktionen unserer heimischen Wälder. Dreher: „Wald ist mehr als eine
Summe von Bäumen. Er ist für uns Kulturerbe.“ Die Veranstaltungen spiegeln denn auch die verschiedene Funktionen des Waldes wieder. Zahlreiche
Aktionen weisen deshalb auf die Funktion des Waldes als Rohstofflieferant
hin. So plant das Amt für Waldwirtschaft, beim Landratsamt Ortenaukreis und in vielen Gemeinden fünf Meter lange
Bänke aus Tannenholz aufzustellen. Am 14.
und 15. Mai finden in Zusammenarbeit mit den Gewerbevereinen mehrerer Kinzigtäler Gemeinden die Wolftäler Holztage
statt. Vor allem eine Pflanzaktion mit Schülern in zahlreichen Gemeinden des Ortenaukreis soll auf die Bedeutung einer nachhaltigen
Holzproduktion hinweisen. Zum Start der Aktion werden Landrat Frank Scherer
und Oberbürgermeisterin Edith Schreiner am 31. März im Stadtwald Offenburg gemeinsam mit Schülerinnen und
Schülern Bäume pflanzen. Die Boden- und Wasserschutzfunktion der
Wälder wird im Herbst im Rahmen eines Aktionstages „Wald und Wasser“
vorgestellt. Der Wald gewinne als Lebens- und Rückzugsraum für seltene und
bedrohte Tier- und Pflanzenarten vermehrt an Bedeutung, so Dreher. Dabei
spielten vor allem die Auewälder eine wichtige Rolle. Im Herbst wird die
interessierte Bevölkerung im Naturschutzgebiet „Taubergießen“ viele Details
zur Naturschutzfunktion der Wälder erfahren können. Von insgesamt 90.400
Hektar Wald im Ortenaukreis sind 11.000 Hektar
Landschaftsschutzgebiete, 2.400 Hektar Naturschutzgebiete und über 22.000
Hektar Vogelschutzgebiete. Einheimische und Touristen nutzen den Wald
zur Erholung und zu sportlichen Aktivitäten. Auch die Erholungsfunktion kommt
in dem Veranstaltungsprogramm deshalb nicht zu kurz. Am 26. Juni veranstaltet das Amt für Waldwirtschaft zusammen mit
verschiedenen Ortsgruppen des Schwarzwaldvereins eine Sternwanderung zum Moosturm. Am 11.
September führt eine Sternfahrt von Mountainbikern
ebenfalls zu diesem markanten Ziel. Ein weiterer Schwerpunkt ist die
Ausstellung „Waldkultur“ vom 14. bis
22. Juli im Landratsamt Ortenaukreis in
Offenburg. Exponate mit Informationen zum Wald als Kulturerbe werden dabei
umrahmt von Holzskulpturen einheimischer Künstler. Ewald Elsäßer,
Leiter des Amts für Waldwirtschaft: „Die Aktionen zum Internationalen Jahr
der Wälder sind ein einmaliges Angebot für unsere Bürgerinnen und Bürger, den
Wald in allen Facetten kennen zu lernen.“ Elsäßer
und sein Team koordinieren die Aktionen mit Waldbesitzern, Gemeinden sowie
dem holzbe- und verarbeitenden Gewerbe. |
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08.02.11
– 31.12.11
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Um die Umwelt zu schützen, sollten im Ortenaukreis
Altmedikamente bei der Problemstoffsammlung abgegeben und nicht wie in
anderen Landkreisen üblich in der Grauen Hausmülltonne entsorgt werden. Wie der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft des Ortenaukreises
mitteilt, wird im Ortenaukreis der Inhalt der
Grauen Tonnen nicht verbrannt, sondern in der Mechanisch-biologischen
Abfallbehandlungsanlage in Ringsheim behandelt und
verwertet. Die Anlage vermischt den Müll nach einer mechanischen
Vorsortierung zunächst mit Wasser, um organische Inhaltsstoffe zu lösen. Aus diesem Wasser wird anschließend Biogas erzeugt. Nach mehrfacher
Verwendung und der Klärung in einer betriebseigenen Abwasserbehandlungsanlage
gelangt es über die Kanalisation in die Kläranlage Kappel. „Manche wasserlösliche Inhaltsstoffe von Medikamenten lassen sich aus
dem Abwasser nicht mehr hundertprozentig entfernen. Sie könnten so in die
Gewässer gelangen. Aus diesem Grund dürfen Altmedikamente auch nicht in den
Ausguss gekippt werden. Der beste Entsorgungsweg für Altmedikamente ist im Ortenaukreis die kostenlose Abgabe bei der
Problemstoffsammlung. Die dort erfassten Altmedikamente werden in einer
Müllverbrennungsanlage verbrannt“, so Carolin Schneider, Abfallberaterin beim
Landratsamt Ortenaukreis. Auch manche Apotheken nehmen Altmedikamente zurück. Apotheken, die
diesen Service anbieten, können die Altmedikamente ebenfalls kostenlos über
die Problemstoffsammlung entsorgen. Zur Rücknahme sind sie jedoch rechtlich
nicht verpflichtet. Alle Problemstoffsammeltermine sind auf der Rückseite des Abfallabfuhrkalenders 2011 und auf der Homepage des
Eigenbetriebs Abfallwirtschaft Ortenaukreis (www.abfallwirtschaft-ortenaukreis.de) aufgelistet. Weiter Auskünfte zu Altmedikamenten und zur
Problemstoffsammlung gibt es bei den Abfallberatern des Eigenbetriebs
Abfallwirtschaft Ortenaukreis, Tel. 0781 805 9600, abfallwirtschaft@ortenaukreis.de.
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01.03.11
– 31.12.11
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Mehr Kundenfreundlichkeit und noch schnellere
Arbeitsabläufe bietet ab sofort die Kfz-Zulassungsstelle in Offenburg.
Landrat Frank Scherer stellte heute die nach zweimonatigem Umbau neu
gestalteten Räumlichkeiten im Landratsamt Ortenaukreis
der Öffentlichkeit vor. “Um unsere Kunden schneller und in
angenehmer Atmosphäre bedienen zu können haben wir die Kfz-Zulassungsstelle
zu einem modernen Dienstleistungszentrum umgestaltet“, sagt Landrat Frank
Scherer, als er das neue Konzept vorstellt. Der ehemals durch eine lange Theke
abgegrenzte Kunden- und Wartebereich ist einem offenen Raum mit Arbeitsinseln
gewichen, an denen die Mitarbeiter nahezu alle Vorgänge abwickeln können. Ein
separater Informationsschalter ist erste Anlaufstelle für die Besucher.
Einfache Vorgänge aus dem Zulassungsbereich bearbeiten die dortigen
Ansprechpartner sofort. Bei umfangreicheren Vorgängen überprüfen sie die
Vollständigkeit der Unterlagen, bevor sie die Kunden an einen freien
Sachbearbeiter weiterleiten. Gleichzeitig fungiert der Schnellschalter als
Bürgerbüro für alle Angelegenheiten rund um den Straßenverkehr. Hier können
Anträge aus dem Führerscheinbereich oder Anträge auf Parkerleichterungen für
Schwerbehinderte abgeholt und wieder abgegeben werden. Die wesentlichen Aufgaben der Kfz-Zulassung
wickeln die Mitarbeiter gemeinsam mit dem Kunden an den inselähnlich
angeordneten Schreibtischen ab. „Datenschutzprobleme sind hier
ausgeschlossen, da es genügend Platz und keine Warteschlangen mehr gibt“,
erklärt der Amtsleiter des Straßenverkehrsamts Ernst Schweiger. „Das Konzept
der Infoschalter mit den erweiterten Dienstleistungen werden wir auch auf
unsere Außenstellen in Kehl und Lahr und die Sprechtage in Achern und Wolfach übertragen“, so Schweiger weiter. Ermöglicht wurde die kundenfreundliche
Umgestaltung der bestehenden Räumlichkeiten, da die Kfz-Zulassungsstelle die
Fahrzeugakten inzwischen elektronisch archiviert und erfasst. Durch die
Reduzierung der Aktenschränke sind freie Flächen entstanden. Zudem erhielten
alle Mitarbeiter persönliche Bürocontainer, die sie an jeden Schreibtisch
mitnehmen können. Die Zahl der Arbeitsplätze ließ sich dadurch reduzieren,
denn einige Mitarbeiter arbeiten in Teilzeit oder besetzen tageweise die
Sprechtage der Kfz-Zulassungsstelle in Achern und Wolfach. Die Gesamtkosten für die Umgestaltungsmaßnahme
belaufen sich auf rund 40.000 Euro. |
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28.03.11
– 31.12.11
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Mit Beginn der Sommerzeit am kommenden
Sonntag sind die Deponien im Ortenaukreis von
Montag bis Freitag wieder ab 7:30 Uhr geöffnet. Samstags öffnen sie weiterhin
um 8 Uhr. Täglich geöffnet sind die Deponien in
Achern-Maiwald, Haslach im Kinzigtal, Kehl-Kork,
Lahr-Sulz, Oberkirch-Meisenbühl, Offenburg-Rammersweier, Schutterwald-Höfen
und Seelbach-Schönberg. Nur tageweise besetzt sind
die Deponien in Appenweier (Donnerstag), in Kappel
(Mittwoch und Donnerstag), in Neuried-Altenheim
(Freitag und Samstag), in Offenburg-Zunsweier
(Montag und an jedem vierten Samstag im Monat), in Rust (Montag, Dienstag und Samstag) und in Schwanau-Ottenheim
(Freitag). Die Deponie Ringsheim kann von Montag
bis Freitag durchgehend von 7:30 bis 18 Uhr und an Samstagen von 8 bis 12 Uhr angefahren werden. |
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01.04.11
– 31.12.11
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Landrat Frank Scherer und
Oberbürgermeisterin Edith Schreiner haben heute mit einer Baumpflanzaktion
den Startschuss für eine Veranstaltungsreihe im Ortenaukreis
gegeben, die das Amt für Waldwirtschaft im Landratsamt Ortenaukreis
in Zusammenarbeit mit Waldbesitzern, Förstern, Verbänden, Holzhandwerk- und gewerbe sowie Natur- und Waldbegeisterten zum
„Internationalen Jahr der Wälder“ aufgelegt hat. Gemeinsam mit Schülern des Waldschulheims Höllhof pflanzten Frank Scherer und Edith Schreiner
Eichen und Elsbeeren im Offenburger Stadtwalddistrikt „Hermannsmatt“.
Die Baumpflanzaktion ist die erste Veranstaltung des bunten Programms, das
von den „Wolftäler Holztagen“ über Präsentationen von gelungenen Holzbauten
über Sternwanderungen und Mountainbike-Touren bis hin zu Vorträgen und einem
Fotowettbewerb zum schönsten Waldbild im Ortenaukreis reicht. Insgesamt sind über 20 Aktionen und
Veranstaltungen geplant. „Der Ortenaukreis
ist mit über 90.000 Hektar waldreichster Landkreis in Baden-Württemberg. Die
Waldbewirtschaftung hat bei uns nicht nur eine lange Tradition, sondern ist
auch ein oft unterschätzter Wirtschaftsfaktor. Die Wald- und Holzwirtschaft bietet im Ortenaukreis über 9.000 Arbeitsplätze. Darüber hinaus ist die Waldbewirtschaftung
für viele der 8.500 Waldbesitzer eine sehr wichtige Erwerbsquelle“, betonte
Landrat Frank Scherer. Mit der Veranstaltungsreihe wolle das Landratsamt Ortenaukreis auf die Bedeutung des Waldes im Kreis
hinweisen und für die Themen Wald und Holzwirtschaft sensibilisieren. Bei der Pflanzaktion verwendeten Scherer
und Schreiner naturnahe Laubhölzer. Vor allem die Eiche, berichtet Ewald Elsäßer, Leiter des Amtes für Waldwirtschaft im
Landratsamt Ortenaukreis, gehört seit Jahrhunderten zu den typischen
Bäumen der Rheinebene. Ihr Anteil sei jedoch in den Nachkriegsjahren aufgrund
starker Nutzungen deutlich zurückgegangen. So sei beispielsweise im 2.300
Hektar großen Stadtwald Offenburg der Anteil der Eichen seit 1950 um rund 25
Prozent gesunken. Seit 1980 werde dieser Trend im Stadtwald aufgehalten. Man
pflanze seither wieder stärker die
Hauptbaumart Eiche, so Elsäßer. Dies sei zwar
kurzfristig betrachtet teurer, nach den Grundsätze
der Nachhaltigkeit, den ökologischen Vorteilen sowie der Schutz- und
Erholungsfunktion des Waldes betrachtet aber volkswirtschaftlich sinnvoller.
„Wir nehmen daher dieses Geld bewusst in die Hand“, so Oberbürgermeisterin
Edith Schreiner, „damit wir im Offenburger Stadtwald auch den zukünftigen
Generationen klimastabile, ertragreiche und ökologisch hochwertige
Eichenbestände übergeben können“. Dass die Wälder im Ortenaukreis
zum überwiegenden Teil naturnah bewirtschaftet werden, zeige sich daran, dass
sich rund 80 Prozent des Waldes im Ortenaukreis auf
natürlichem Wege verjünge, so Elsäßer. Der vom Baum
fallende Samen begründe den „neuen“ Wald. Nur rund ein Fünftel der Waldfläche
müsse neu gepflanzt werden, immerhin jährlich rund 350.000 Bäume. Waren die
Neupflanzungen vor 30 Jahren noch zu rund 80 Prozent Nadelbäume, überwiegen
jetzt die Laubhölzer und hier vor allem die Eiche. Dies wird auch beim Ministerium für
Ländlichen Raum in Stuttgart positiv gesehen. Wie Landrat Frank Scherer
erklärte, habe das Ministerium auf Initiative des Ortenaukreises
ein deutsch-französisches Projekt zur Stärkung der Eiche gestartet. Diesseits
und jenseits des Rheins sollen an rund hundert Standorten verschiedene
„Behandlungsvarianten“ erprobt werden. Neben einer großen Eichenfläche bepflanzten
Scherer und Schreiner auch eine kleinere Fläche symbolisch mit Elsbeeren.
Diese seltene Baumart wurde 2011 zum Baum des Jahres ausgewählt und kommt im Ortenaukreis aktuell nur wenig vor. Weitere Informationen über das
Veranstaltungsprogramm zum „Internationalen Jahr der Wälder“ im Ortenaukreis findet man auf der Internetseite des Ortenaukreises unter www.ortenaukreis.de. |
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05.04.11
– 31.12.11
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Das Amt für Landwirtschaft im Landratsamt Ortenaukreis erstellt eine Liste von landwirtschaftlichen
Betrieben und Winzerhöfen, die Ferienunterkünfte auf dem Bauernhof anbieten.
Die Liste wird Unterkunftssuchenden im Internet
einen Überblick über die Angebote im Ortenaukreis
bieten. Betriebe, die Interesse an einem kostenlosen Eintrag haben, können
sich an das Amt für Landwirtschaft, Prinz-Eugen-Straße 2, 77654 Offenburg, Tel. 0781 805 7100, evelyn.kasper@ortenaukreis.de,
wenden. |
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05.04.11
– 31.12.11
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Die Belästigungen rund um die
Sperrmüllabfuhr möchte der Ortenaukreis für seine
Bürgerinnen und Bürger weit möglichst eindämmen. Insbesondere die Wochenend-
und Feiertagsruhe soll von Störungen verschont bleiben. Deshalb wird der
Sperrmüll zum einen nur noch einmal im Jahr abgeholt. Zum anderen beschränken
sich die Abfuhrtage auf einen Dienstag, Mittwoch
oder Donnerstag. Tabu für die Sperrmüllabfuhr bleiben auch in diesem Jahr
Montage, Freitage sowie Tage vor und nach Feiertagen. Die Erfahrungen des im Jahr 2010
gestarteten Großversuchs, diese Tage zu meiden, seien durchweg positiv,
berichtete Martin Roll, Geschäftsführer des Eigenbetriebs Abfallwirtschaft Ortenaukreis heute im Landratsamt Ortenaukreis
vor dem Ausschuss für Umwelt und Technik. Der Versuch, den Bürgerinnen und Bürgern
die Wochenend- und Feiertagsruhe zu sichern und die Straßen in den Städten
und Gemeinden über diese Tage frei von Sperrmüll zu halten, sei erfolgreich
verlaufen. „Wir haben im Vergleich zu den Vorjahren keine nennenswerten Reklamationen
oder Beschwerden erhalten“, erklärte Roll. Allerdings seien nach wie vor zahlreiche
Sperrmüllsammler aktiv. Der erhoffte Nebeneffekt, dass der Sperrmüll entlang
der Straßen weniger nach Brauchbarem durchwühlt werde, sei ausgeblieben,
bedauerte der Geschäftsführer. Da der Ortenaukreis
seit 2007 den Sperrmüll an den Straßen nur noch einmal im Jahr einsammelt,
hat er im Gegenzug die Anzahl der Deponien, die Sperrmüll annehmen, in den
vergangenen Jahren auf elf erhöht. Auch diese Änderung hat sich laut Roll
bewährt. Die Möglichkeit, Sperrmüll jederzeit kostenlos abzugeben, nutzen
immer mehr Anlieferer, darunter auch
Dienstleistungsunternehmen, die Sperrmüll auf Abruf entsorgen. Eine Übersicht
dieser privaten Unternehmen lässt sich auf der Homepage des Eigenbetriebs
Abfallwirtschaft (www.abfallwirtschaft-ortenaukreis.de) abrufen. Die Kunden müssen den
Dienstleistern lediglich die Transportkosten und die Zeit zum Be- und Entladen bezahlen, da die Deponien sämtlichen
angelieferten Sperrmüll gebührenfrei entgegennehmen. |
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18.04.11
– 31.12.11
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An alle Vermieter: Gästeinfomappe Gutachtal
in der Tourist-Information erhältlich! Wie Sie ja bereits aus der Presse entnommen
haben, hat die Werbekooperation Gutachtal (Gutach, Hornberg und
Lauterbach) eine einheitliche Gästeinformationsmappe zusammengestellt. In dieser Mappe befindet sich umfassendes
Informationsmaterial für Ihre Gäste über Sehenswürdigkeiten,
Freizeitattraktionen, allgemeines von A-Z usw. Dadurch erhält Ihr Gast eine
qualitativ hochwertige Übersicht, was ihm vor Ort und in der Umgebung geboten
wird. Die Infos über Sehenswürdigkeiten im Gutachtal
sind in Deutsch und Englisch gehalten. Die Mappe entspricht gleichzeitig dem
Standard des Deutschen Tourismusverbandes. Wünschenswert ist, dass in jedem Zimmer
bzw. jeder Ferienwohnung solch eine Mappe für Ihre Gäste zur Verfügung steht.
Die Infomappe besteht aus einem
Ringbuchordner, so dass Sie den Inhalt jederzeit um Ihre Hausinformationen
oder anderes Prospektmaterial ergänzen können. Es fällt ein geringer Unkostenbeitrag an: Bei einer Abnahme von 1-10 Ordner: 5,00 €
pro Stück, 11-20 Ordner: 4,00 € pro Stück, ab 21 Ordner: 3,00 € pro Stück. Für eine einfache Handhabung wird der Ordner
komplett bestückt, mit einer Checkliste als Orientierung zur Verfügung
gestellt. Prospekte zum Nachfüllen sind kostenlos bei uns erhältlich. Weitere Infos sowie ein Ansichtsexemplar gibt es
in der Tourist-Information Gutach. |
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04.05.11
– 31.12.11
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Der Ortenaukreis
saniert die Kreisstraßen zwischen Kippenheimweiler,
Wittenweier, Nonneweier
und Ottenheim. Gleichzeitig baut er die
Radwegverbindung entlang dieser Straßen aus. Mit einem ersten Spatenstich
gaben gestern Landrat Frank Scherer, Hans-Joachim Bumann
vom Regierungspräsidium Freiburg, Lahrs Oberbürgermeister Dr. Wolfgang G. Müller und Schwanaus
Bürgermeister Wolfgang Brucker den offiziellen Startschuss
für die Bauarbeiten. “Die notwendigen Maßnahmen zur Erneuerung
und zum Ausbau der Kreisstraßen sowie der Bau von Radwegen dienen der
Sicherheit der Verkehrsteilnehmer, insbesondere der Radfahrer. Jeder Euro,
den der Ortenaukreis hier investiert, ist gut
angelegt“, sagte der Landrat. Um die Kreisstraßen an die Anforderungen der
Verkehrssicherheit anzupassen, wird die Fahrbahnbreite der Kreisstraßen 5342,
5343, und 5368 durchgängig auf fünf Meter 50 erweitert und frostsicher
aufgebaut. Die Gefahren durch Engstellen und durch Straßenschäden, die in den
vergangenen Wintern verursacht wurden, werden dadurch behoben. Zudem werden
beidseitig standfeste Bankette von je einem Meter Breite angelegt, die die
Verkehrssicherheit weiter verbessern. Da die Linienführung weitgehend beibehalten
wird, kann die alte Fahrbahn als Tragschicht dienen. Dies sei nicht nur
praktisch, sondern auch sparsam. Derartige nachhaltige Maßnahmen schonen
Ressourcen, so Frank Scherer weiter. “Die Radwege werden viele Schüler nutzen,
die zur Werkrealschule der Gemeinde Schwanau
unterwegs sind, regen aber sicherlich auch manche Bürger an, auf das Fahrrad
umzusteigen und damit etwas für ihre Gesundheit und die Umwelt zu tun“,
erläuterte Scherer die Bedeutung der über acht Kilometer langen
Radwegstrecken. Der Kreis habe hiermit die im Radwegeprogramm des Kreises
anvisierten sechs Kilometer pro Jahr abermals mehr als erfüllt. Darüber hinaus werden Brücken an der K 5343
über den Schutterentlastungskanal bei Nonnenweier und
eine Geh- und Radwegbrücke über die Autobahn neben der K 5342 gebaut. Mit dem Abschluss der Bauarbeiten ohne die
Brücken rechnet das Straßenbauamt im Landratsamt Ortenaukreis
bis Ende des Jahres. Das Gesamtprojekt soll noch in der ersten Jahreshälfte
2012 fertiggestellt werden. Die Kosten von insgesamt 4,5 Millionen Euro
übernehmen das Land Baden-Württemberg (2,9 Millionen Euro), der Ortenaukreis (1,5 Millionen Euro) und die beteiligten Gemeinden
(127.000 Euro). |
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07.06.11
– 31.12.11
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Maden finden bei sommerlichen Temperaturen
in feucht-heißen Mülltonnen ideale Bedingungen vor um sich zu entwickeln. Mit
folgenden Tipps möchte die Abfallberatung des Eigenbetriebs Abfallwirtschaft Ortenaukreis den Bürgern helfen, die Mülltonnen
weitgehend geruchs- und madenfrei durch den Sommer zu bringen. Insbesondere eiweißhaltige Abfälle aus der
Küche, Speisereste wie Wurst-, Fleisch- und Käseabfälle sollten in
zugeknoteten Müllbeuteln verpackt werden, bevor sie in die Mülltonne kommen.
So können Fliegen erst gar keine Eier ablegen, aus denen sich Maden
entwickeln. Bei hohen Temperaturen bilden sich nicht nur unangenehme Gerüche,
Wärme beschleunigt auch die Entwicklung vorhandener Fliegenlarven. Daher
sollte die Graue Tonne in den Sommermonaten an kühlen oder schattigen Orten
statt in der prallen Sonne stehen. Ein zwischen Deckel und Tonnenrand
geklemmtes Stück Holz sorgt für eine Dauerbelüftung des Behälters, damit
während der direkten Sonnenbestrahlung sich keine Hitze staut und weniger
Wasserdampf oder Gerüche entstehen. Allerdings haben dann Fliegen freien
Zutritt zu Abfällen, die nicht eingepackt sind. Die Abfallberater empfehlen
weiter, die Mülltonne nach der Leerung innen zu reinigen. Denn am Tonnenboden
klebende Müllreste können sich geradezu als Brutstätten für Maden erweisen. Gleichzeitig verringern saubere Behälter
das Risiko unangenehmer Gerüche, von denen Fliegen angelockt werden. Die Abfallberatung ist unter der
Telefonnummer 0781 805 9600 oder -9610 und per E-Mail abfallwirtschaft@ortenaukreis.de
erreichbar. Ausführlichere Informationen gibt es auch im Newsletter Nr. 2 auf
www.abfallwirtschaft-ortenaukreis.de
- Rubrik Aktuell - im Internet. |
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04.07.11 – 31.12.11:
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Danach unterstützt das Land gemeindliche Vorha-ben in insgesamt elf
Ortenauer Gemeinden. „Ich freue mich über die
Förderung des Landes, das mit der Unterstützung unserer Kommunen einen
wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung des Standortes Ortenau leistet. Die
Fördergelder ermöglichen Investitionen der Gemeinden von insgesamt über acht
Millionen Euro. Damit bleiben die Gemeinden trotz knapper Kassen
hand-lungsfähig und tragen auch zur Stärkung unserer heimischen Wirtschaft
bei“, betont Landrat Frank Scherer. Die Landesmittel fließen überwiegend in
den Bau oder die Sanierung von Kindergärten, Schulen und öffentlichen
Gebäuden, in die Ausrüstung der Feuerwehren sowie in Straßenbau- und
Hochwasserschutzprojekte. „Ganz be-sonders freut mich, dass der Ortenaukreis
wieder die gleiche Summe an Fördergel-dern wie im Vorjahr erhält, obwohl der
Bewilligungsausschuss im Regierungspräsidi-um Freiburg nahezu eine Million
Euro weniger verteilen konnte“, so der Landrat wei-ter. Der Ausgleichstock geht auf das
Finanzausgleichsgesetz (FAG) zurück. Darin ist vorgesehen, dass das Land
Gemeinden bei der Finanzierung notwendiger kommu-naler Einrichtungen
unterstützt. Zu den möglichen geförderten Vorhaben zählen ins-besondere der
Bau von Kindergärten und Schulen, die Erschließung von Gewerbe-gebieten oder
die Beseitigung von Unwetterschäden. Nicht gefördert werden etwa
Erschließungsmaßnahmen und Vorhaben für Zwecke, die auch von privaten Trägern
kostendeckend erfüllt werden können. Ob eine Gemeinde die beantragten
Beihilfen bekommt und in welcher Höhe, hängt von vielen Faktoren ab: der Zahl
der Anträge, der Höhe der Gesamtaufwendungen für ein Vorhaben oder auch der
zur Verfügung stehenden Mittel des Ausgleichstocks. Über die einzelnen
Anträge der Gemeinden entscheidet ein Verteilerausschuss beim Regierungspräsidium
Freiburg. |
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29.03.11
– 31.12.12
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Der Kreistag des Ortenaukreises
hat heute den Doppelhaushalt 2011/2012 des Ortenaukreises
beschlossen. Rund 800 Millionen Euro umfasst der Etat des Kreises in den
kommenden zwei Jahren. Dabei seht der Kreishaushalt vor allem unter einem
Vorzeichen: Sparen. Denn schon bei den frühzeitig Ende 2009 aufgenommenen
Beratungen der Haushaltsstrukturkommission wurde klar, dass dem Kreis
aufgrund der Wirtschafts- und Finanzkrise eine große
Finanzierungslücke droht. Als Kreiskämmerin Jutta Gnädig vor wenigen Wochen
die voraussichtlichen Einnahmen und Ausgaben für die abschließenden
Haushaltsberatungen gegenüberstellte, fehlten bei der Finanzplanung bis 2014
noch rund 40 Millionen Euro. Der jetzt verabschiedete Haushalt legt den Weg
fest, wie diese Finanzierungslücke ausgeglichen werden soll. Für Landrat
Frank Scherer ist klar, dass Einsparungen im Kreisetat den größten Brocken
bringen müssen: „Für den Kreis gibt es trotz des spürbaren Aufschwungs keinen
Anlass, den Gürtel zu lockern. Der Haushalt ist auf Kante genäht und gibt
keine Spielräume“. Der Kreis verschiebt Investitionen, kürzt freiwillige
Leistungen und streicht bei den Sachkosten der Verwaltung. Auch beim
Schuldenabbau muss der Kreis Abstriche machen. Und über die Kreisumlage
leisten auch die Gemeinden einen Beitrag zum Haushaltsausgleich. Der Hebesatz
der Kreisumlage steigt von 30,7 auf 31,65 Prozent. Damit liegt der Ortenaukreis allerdings noch 2,66 Prozentpunkte unter dem
Landesdurchschnitt. Was ist die Kreisumlage? Das ist das Geld, das der Kreis von den
Städten und Gemeinden erhält. Die Kreisumlage ist seine wichtigste und größte
Einnahmequelle und macht im Haushalt rund 30 Prozent der gesamten Einnahmen
aus. Der Hebesatz legt den Anteil fest, den die Städte und Gemeinden von
ihrer Steuerkraftsumme von vor zwei Jahren an den Kreis abtreten müssen. Für
die Steuerkraft werden unter anderem die Einnahmen aus Grund- und
Gewerbesteuer sowie der Anteil der Kommunen an der Einkommensteuer
herangezogen. Weshalb steigt der Hebesatz der
Kreisumlage? 2010 hatte der Kreis noch eine Kreisumlage von
30,7 Prozent erhalten. Trotz der moderaten Erhöhung um 0,95 Prozentpunkte im
neuen Doppelhaushalt bekommt der kreis dennoch
weniger Geld in die Kasse als im Vorjahr. Das liegt daran, das
zur Berechnung immer die Steuerkraft der Städte und Gemeinden von vor zwei
Jahren herangezogen wird. Für den Kreisetat 2011 sind also die Einnahmen der
Städte und Gemeinden aus dem Jahr 2009 entscheidend und die waren deutlich
geringer als 2008. Der höhere Hebesatz mildert also lediglich den Einbruch
der Kreiseinnahmen etwas ab. Woher bekommt der Kreis noch Geld? Von Bund und Land. Das sind die sogenannten
Zuweisungen, Kostenersätze und Erstattungen insbesondere im Sozialbereich.
Sie beinhalten beispielsweise Sachkostenbeiträge für Schulen, aber auch einen
Finanzausgleich, der von der Steuerkraft und der Einwohnerzahl der Kreise
abhängt. Der Ortenaukreis erhält rund 60 Millionen
Euro. Die Grunderwerbssteuer soll elf Millionen Euro bringen. Zudem nimmt das
Landratsamt etwa neun Millionen Euro Gebühren ein, beispielsweise für die
Kfz-Zulassung oder für Baugenehmigungen. Wozu braucht der Kreis das Geld? Der Kreis hat viele durch Gesetze
festgelegte Pflichtaufgaben. Die muss er finanzieren, ob er will oder nicht.
Nur auf fünf Prozent aller Ausgaben kann der Landrat Einfluss nehmen. So
verschlingt allein das für das Jahr 2011 notwendige Sozialbudget von rund 273
Millionen Euro 70 Prozent aller Einnahmen. Weitere größere Brocken sind der
öffentliche Personennahverkehr und die Schülerbeförderung (15 Millionen
Euro), berufliche Schulen, Sonderschulen und Kultur (24 Millionen Euro) sowie
der Bau und Unterhalt von Kreisstraßen (17 Millionen Euro). Um seine Aufgaben
zu erledigen - dazu gehören unter anderem noch der Umweltschutz, die
Lebensmittelüberwachung oder die Gewerbeaufsicht -, benötigt der Kreis
Personal. Die rund 2.000 Beschäftigten kosten den Kreis rund 75 Millionen
Euro (19 Prozent). Der Kreis ist auch für die Abfallentsorgung zuständig,
doch die wird komplett über die Müllgebühren finanziert. Wofür gibt der Kreis das meiste Geld aus? Das ist ganz klar der Sozialbereich. Da
rechnet der Landkreis mit einem Nettoaufwand von gut 153 Millionen Euro. Das
meiste Geld muss der Kreis für die Hilfe und Unterstützung von Menschen mit Behinderungen ausgeben, weil
die Zahl derer, die die sogenannte Eingliederungshilfe brauchen,
kontinuierlich steigt. Im Dezember 2005 waren es noch 2.143 Menschen, vier
Jahre später schon 2.543, und Ende 2011 werden es voraussichtlich 2.650 sein.
Ein Drittel des Sozialbudgets gibt der Kreis für sie aus: unter anderem für
Schulbildung, betreutes Wohnen und Arbeitsplätze in Behinderten-Werkstätten.
Rund 22 Prozent machen die Hilfen für junge Menschen und ihre Familien aus.
Die Unterstützung reicht von der Erziehungsberatung über die intensive
sozialpädagogische Einzelbetreuung bis zur Unterbringung in betreuten
Wohngruppen oder Heimen. Es handelt es sich dabei um Kinder und Jugendliche
mit schweren Verhaltensauffälligkeiten und um Eltern die mit der Erziehung
ihrer Kinder überfordert sind. Im Ortenaukreis werden
rund 300 Kinder und Jugendliche in Vollzeitpflege und rund 170 in Heimen
betreut. Weitere große Beträge fließen für die Grundsicherung von
Arbeitslosen und Senioren oder zur Unterstützung von Pflegebedürftigen. |
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05.04.11
– 31.12.12
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Der Ortenaukreis
investiert bis 2012 rund 4,3 Millionen
Euro in den Ausbau der Radwegeverbindung und die Sanierung der
Kreisstraßen zwischen Kippenheimweiler, Wittenweier, Nonnenweier und Ottenheim. Der Ausschuss für Umwelt und Technik des
Ortenauer Kreistags stimmte in seiner heutigen Sitzung der Auftragsvergabe
für den ersten Abschnitt der Straßenbauarbeiten in Höhe von rund 2,8
Millionen Euro an die Firma Vogel-Bau GmbH, Lahr, zu. Das Straßenbauamt kann damit den Auftrag
für den Ausbau der Kreisstraßen zwischen Nonnenweier
und Ottenheim, Kippenheimweiler
und Wittenweier auf eine Fahrbahnbreite von 5,5
Metern vergeben. Mit den Bauarbeiten will der Kreis noch im April beginnen.
Bis Ende 2011 werden sie voraussichtlich abgeschlossen sein. Im Gesamtprojekt
ist darüber hinaus eine neue Geh- und Radwegbrücke über die Autobahn an der
Kreisstraße von Nonnenweier nach Kippenheimweiler und der Abbruch und Neubau der Brücke
über den Schutterentlastungskanal an der
Kreisstraße 5343 von Nonnenweier nach Allmannsweier
enthalten. Der Bau dieser Brücken ist für das Jahr 2012 vorgesehen. Der Ortenaukreis
erweitert mit dem Gesamtprojekt das Radwegenetz entlang von Kreisstraßen um
rund acht Kilometer auf über 130 Kilometer. |
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28.06.11
– 31.12.12
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Ortenaukreis stellt 50.000 Euro für E-Bike Radwegenetz bis
2012 bereit Um die Ortenau für Touristen noch
attraktiver zu machen, wird der Ortenaukreis in
Zusammenarbeit mit dem Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord und den Gemeinden bis
zum kommenden Jahr ein kreisweites E-Bike-Angebot aufbauen. Der Ausschuss für
Kultur- und Bildung des Ortenaukreises stimmte
heute dem von Landrat Frank Scherer eingebrachten Vorschlag zu und stellt
50.000 Euro für die Umsetzung des Projekts aus dem Kreishaushalt bereit. Das Projekt sieht vor ein Radwegenetz von
rund 1500 Kilometern im Ortenaukreis für E-Bikes zu
erschließen sowie ein kreisweit kompatibles Verleih-System sowie Aufladestationen für E-Bikes aufzubauen. Eine erfahrene
Agentur wird rund 30 Themenrouten unter dem Motto „Sagenhafte Ortenau“
entwickeln und die GPS-Daten der einzelnen Rundtouren erfassen. Die Touren werden mit einem in mehreren
Sprachen aufgelegten Infoflyer beworben: Darüber hinaus wird eine
speziellen Radkarte für die Ortenauer E-Bike-Touren
aufgelegt. Schließlich soll das gesamte E-Bike-Netz eine einheitliche und nach
bundesweitem Standard gestaltete Beschilderung erhalten. „Die Ortenau bietet mit ihren attraktiven Naturlandshaften und den hervorragenden topographischen
Bedingungen eine optimale Umgebung für den Tourismus rund ums Rad“, betonte
Landrat Frank Scherer in der Ausschusssitzung. Dieses Potenzial wolle der
Kreis in der Tourismusförderung noch stärker nutzen. Insbesondere im
ländlichen Raum seien E-Bike-Angebote für die zunehmende Zahl von
Kurzurlaubern sehr attraktiv. Die Ortenau könne damit als naturtouristische
und familienorientierte Urlaubsdestination im Schwarzwald wesentlich an
touristischer Qualität hinzugewinnen. Bei ihrer Wahl des Urlaubsortes, so
Tourismusbeauftragte Sandra Bequier, seien für
Touristen nicht nur das Ziels selbst, sondern vielmehr die dort vorhandenen
Angebote entscheidend. Bei der zunehmenden Beliebtheit des
Radtourismus bedeute ein kreisweites E-Bike-Angebot einen deutlichen
Attraktivitätsgewinn für den Tourismus. Umsetzen will der Kreis das Projekt in
enger Zusammenarbeit mit dem Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord und den
Gemeinden. Der Naturpark, dem die Mehrzahl der Gemeinden angehört, fördert
die Umsetzung des E-Bike-Konzepts in seinen Mitgliedsgemeinden mit der Hälfte
der Investitionskosten. Um das Projekt ortenauweit
verwirklichen zu können stellt der Kreis zu dieser Fördersumme von rund
24.000 Euro nun weitere 50.000 Euro zur Verfügung. |
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05.07.11
– 31.12.12
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Projekte im Ortenaukreis,
die die Chancen junger Menschen beim Übergang von der Schule in den Beruf und
die Integration von Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsmarkt verbessern,
können auch im kommenden Jahr Fördergelder aus dem Europäischen Sozialfond
(ESF) erhalten. Der ESF stellt dafür insgesamt 500.000 Euro
zur Verfügung. Öffentliche, private, kirchliche und karitative Träger sowie
Sozialpartner, Kommunen, kommunale Verbände oder Bildungs- und
Sozialhilfeeinrichtungen können die Mittel bis spätestens 30. September 2011
bei der Landeskreditbank, Bereich „Finanzhilfen“, Schlossplatz 10 in 76113
Karlsruhe beantragen. ESF- Anträge und Hinweise zur Antragstellung sind auf
der Internetseite des Sozialministeriums www.esf-bw.de
abrufbar. Gefördert werden innovative Vorhaben, die
einen Schulabbruch vermeiden oder die Berufswahlkompetenz verbessern sollen.
Ebenfalls gefördert werden können Projekte, die zur Erhöhung der
Chancengleichheit von Frauen bei der Eingliederung in Arbeit beitragen. Zur
Zielgruppe gehören dabei Berufseinsteigerinnen, Wiedereinsteigerinnen,
Alleinerziehende sowie Frauen mit Migrationshintergrund. Über die Vergabe der
Fördermittel entscheidet im Herbst der Regionale Arbeitskreis „Europäischer
Sozialfonds“ unter dem Vorsitz von Kreissozialdezernent Georg Benz. Nähere Informationen zu den
Förderschwerpunkten, zum Förderverfahren oder zur Finanzierung können
interessierte Projektträger über die Geschäftsstelle des Regionalen
Arbeitskreises „Europäischer Sozialfonds“ beim Landratsamt Ortenaukreis, Kommunale Arbeitsförderung, Lange Straße
51, 77652 Offenburg, Tel. 0781/805-9323 oder im
Internet unter www.koa-ortenau.de
erhalten. In seinem laufenden Finanzierungszeitraum
2007 bis 2013 vergibt der Europäische Sozialfond 75 Milliarden Euro an
Mitgliedstaaten und Regionen in der EU. Dem Land Baden-Württemberg stehen
insgesamt 266 Millionen Euro zur Verfügung. Davon erhält der Ortenaukreis jedes Jahr 500.000 Euro. |
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30.05.11
– 30.06.14
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Das Landratsamt Ortenaukreis
setzt die umfangreiche Sanierung von Altlastflächen auf dem Flughafen Lahr
fort. Für rund drei Millionen Euro, beginnen die Fachleute des Amtes für
Wasserwirtschaft und Bodenschutz im Landratsamt Ortenaukreis
heute die Sanierung von zwei weiteren Altlastflächen. Die Arbeiten werden bis
Juni 2014 dauern. Daran schließt sich noch eine
Kontrollphase bis 2017 an. „Mit der Altlastensanierung der beiden
Flächen schaffen wir eine Voraussetzung für weitere Gewerbeansiedlungen und damit
für die Schaffung von Arbeitsplätzen“, betont Dr. Nikolas Stoermer,
Erster Landesbeamter und unter anderem für den Bodenschutz zuständiger
Dezernent im Landratsamt Ortenaukreis. In den jetzt
beginnenden Sanierungsarbeiten sieht Dr. Stoermer einen wichtigen Schritt für die weitere Nutzung
des Flughafengeländes. „Das Landratsamt hat mit der kontinuierlichen
Planungsarbeit an diesem umfangreichen Sanierungsvorhaben gezeigt, dass die
Entwicklung der Konversionsflächen ein wichtiges Anliegen des Landkreises
ist.“ Die beiden Altlastflächen befinden sich im
östlichen Flughafenareal im zentralen Bereich des Gewerbegebietes und
umfassen eine ehemalige Tankstelle sowie einen Teil des in unmittelbarer Nähe
liegenden Gleisbereichs. Vorangegangene Untersuchungen ergaben sowohl im
Boden als auch im Grundwasser beträchtliche Verunreinigungen mit
Mineralölkohlenwasserstoffen (MKW), Aromatischen Kohlenwasserstoffen (AKW)
sowie auch leichtflüchtigen chlorierten Kohlenwasserstoffen (LCKW). Der Schadensbereich der Fläche östlich der
Halle B22 an der Rainer-Haungs-Straße ist auf die frühere Nutzung als
Militärtankstelle mit unterirdischer Treibstofflagerung und der Durchführung
von Panzerwartungen zurückzuführen. Dabei gelangten offensichtlich erhebliche
Mengen an Diesel und Superbenzin sowie in geringerem Maße leichtflüchtige
Kohlenwasserstoffe bis zu über 20 Meter in den Untergrund. Die zweite
Schadensfläche liegt unmittelbar daneben im Gleisbereich. Die
Verunreinigungen sind wahrscheinlich auf Tropfverluste oder Leckagen der
passierenden Tankwaggons sowie Wartungs- und Reinigungsarbeiten
zurückzuführen, vermuten die Altlasten-Fachleute im Landratsamt Ortenaukreis. Die Schadstoffcharakteristik ähnelt dem der
ehemaligen Tankstelle. „Die Verunreinigungen sind hier jedoch geringer und
reichen mit rund vier Metern auch nicht so weit in die Tiefe“, berichtet Uwe
Mangold vom Amt für Wasserwirtschaft und Bodenschutz im Landratsamt Ortenaukreis. Die Sanierung selbst werde in zwei Stufen
erfolgen, so Mangold. Zunächst werde mit schwerem Baugerät der Boden
ausgehoben. Auf einer Fläche von zusammen etwa 7.000 Quadratmetern werden
rund 25.000 Kubikmeter belastetes Erdreich bis in eine Tiefe von vier bis
fünf Metern ausgebaggert. Ölphase, die auf der
freigelegten Grundwasseroberfläche aufschwimmt und sich dort sammelt, wird
abgesaugt und entsorgt. Das Aushubmaterial, so Mangold, werde untersucht und
entsprechend der ermittelten Schadstoffklassen ordnungsgemäß entsorgt. Die
Baugruben werden anschließend mit unbedenklichen
Bodenmaterial wieder verfüllt. Dieser Sanierungsabschnitt wird in etwa
innerhalb von sechs Monaten abgeschlossen sein. Für die Altlastfläche im Gleisbereich ist
die Sanierung damit beendet. Das Gelände kann anschließend neu bebaut werden.
Die ehemalige Tankstelle muss jedoch mit Hilfe eines biologischen Verfahrens
weiter saniert werden. Über eine Vielzahl von Gasinjektionslanzen (s.
schematische Abbildung) wird das Grundwasser mit Sauerstoff angereichert,
sodass die im Untergrund bereits vorhandenen Mikroorganismen ein ideales
Milieu zur Verfügung gestellt bekommen, um die vorhandenen Schadstoffe
abzubauen. Die Wirksamkeit dieser Technologie wurde in einem Testfeld am
Standort im Rahmen eines mehrmonatigen Vorversuchs eindrucksvoll bestätigt. Auftraggeber für die Sanierung ist das
Landratsamt Ortenaukreis. Auf der Grundlage des
bestehenden Antrags nach dem NATO-Truppenstatut beim ehemaligen Amt für
Verteidigungslasten Karlsruhe auf Kostenerstattung tragen die verursachenden
Streitkräfte der Staaten Kanada und Frankreich 75 Prozent und die
Bundesrepublik Deutschland 25 Prozent der Kosten. Das Landratsamt Ortenaukreis
führt die Sanierungen in enger Abstimmung mit der Stadt Lahr und der IGZ Raum
Lahr GmbH durch. Wie Dr. Stoermer betont, sei die
bislang bereits praktizierte gute und enge Zusammenarbeit mit der Stadt Lahr
und der IGZ Raum Lahr GmbH außerordentlich wichtig für einen reibungslosen
Verfahrensablauf. Die Stadt Lahr und die IGZ seien über die zwingend
erforderlichen Abstimmungen hinaus regelmäßig in die Projekt- und Arbeitsgruppensitzungen
eingebunden. Die Sanierung dieser Fläche sowie die gesamte
Altlastenbearbeitung auf dem Flughafen Lahr stelle eine wesentliche Grundlage
für die Bauleitplanung des Ostareals und damit für die Vermarktung von
Grundstücken im Zuge des Flächenrecyclings dar. Die bislang nicht erfolgte
Erweiterung des Bebauungsplanes Rheinstraße Nord rücke nun in greifbare Nähe. Auf dem Flughafenareal hat das Landratsamt Ortenaukreis seit 2006 sechs Altlastensanierungen
abgeschlossen. Neben den beiden jetzt beginnenden Sanierungen laufen zur Zeit auf dem Flughafenareal zwei weitere
Sanierungsmaßnahmen. Für die noch ausstehenden rund zehn Sanierungen hat der
Landkreis bereits mit den Planungsvorbereitungen begonnen. Die bisherigen
Sanierungskosten betragen rund zehn Millionen Euro. Bis zum Abschluss aller
Sanierungen werden bis voraussichtlich 2015 bis 2020 weitere 15 bis 20
Millionen Euro benötigt. |
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01.01.11 – 31.12.15:
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Die Kommunale Arbeitsförderung,
die die Empfänger von Arbeitslosengeld II bereits seit dessen Einführung im
Jahr 2005 in Eigenregie betreut, engagiert sich mit ihrem Projekt Perspektive
50plus seit Anbeginn der ersten Programmphase für die Belange älterer
Arbeitssuchender. Gemeinsam mit sieben weiteren Grundsicherungsträgern in
Baden-Württemberg hat sich das Ortenauer 50plus-Projekt zum
Beschäftigungspakt Südwest zusammengeschlossen. Der gesamte
Beschäftigungspakt Südwest erhält im nächsten Jahr rund 7 Millionen Euro vom
Bund. Neben der Kommunalen Arbeitsförderung, die Initiator und Koordinator
des Beschäftigungspakts ist, gehören diesem ab 2011 die Landratsämter in
Biberach, im Bodenseekreis, in Tuttlingen und in Waldshut Tiengen sowie die
ARGEn Emmendingen, Freiburg und Breisgau-Hochschwarzwald an. Gegenwärtig
betreut der Beschäftigungspakt Südwest rund 3.900 ältere Langzeitarbeitslose.
In 2010 konnten rund 1.300 Frauen und Männer wieder erfolgreich in den Ersten
Arbeitsmarkt integriert werden. Damit wird die mit dem BMAS festgelegte
Zielmarke von 850 Integrationen bis Jahresende um über 50 Prozent übertroffen
werden. Der Landrat des Ortenaukreises
und ehrenamtliche Botschafter des Beschäftigungspakts Südwest Frank Scherer
sieht in der Fortführung des Bundesprogramms und der Erhöhung der
Fördergelder gleich mehrere Signale: „Dass wir sämtliche beantragten
Mittel zugesichert bekommen haben, ist Beleg für die engagierte und
zielorientierte Arbeit der 50plus-Mitarbeiter. Offensichtlich ist aber auch,
dass das Bundesprogramm einen Denkprozess angestoßen hat und wir erreichen
konnten, dass viele Betriebe das Potenzial älterer Arbeitnehmer erkannt
haben. Gerade vor dem Hintergrund des demografischen Wandels ist die Erhöhung
der Bundesförderung ein wichtiger Beitrag zur Stärkung unseres Standorts
Ortenau.“ In der dritten Programmphase
wird das Ortenauer 50plus-Projekt seine bewährten Strategien fortsetzen, aber
auch neue Wege gehen. „Aufgrund der bisherigen Vermittlungserfolge möchten
wir auch weiterhin die gewachsenen Strukturen und die gute Zusammenarbeit mit
regionalen Netzwerken aus Unternehmen, Kammern, Verbänden, kommunalen
Einrichtungen und Bildungsträgern ausbauen und nutzen“, so Christian Klemp,
Paktkoordinator des Beschäftigungspakts Südwest und Projektleiter der
Perspektive 50plus in der Ortenau. Außerdem werde an der intensiven Betreuung
der Teilnehmer durch persönliche Ansprechpartner, dem Einsatz passgenauer
Qualifizierungsmaßnahmen sowie der Förderung der Selbstorganisation der
Leistungsbezieher festgehalten. Mit den zusätzlichen Mitteln werde man
überdies die Anzahl der Projektteilnehmer um 200 auf 1.700 Personen erhöhen
und für den Personenkreis leistbare, altersgerechte Arbeitsplätze
erschließen. Außerdem wolle man mit innovativen Aktionen die Öffentlichkeit
und die Wirtschaft hinsichtlich der Themen „Langzeitarbeitslosigkeit im
Alter“ und „demografischer Wandel“ sensibilisieren. |
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08.06.11 – 31.12.15:
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“Gewässerschutz ist Umweltschutz
und Verbraucherschutz zugleich“, sagte der Landrat. Die Investition
verbessere nicht nur die Wasserqualität des Talbachs, sie sei auch für die
Entwicklung des ländlichen Raums zukunftsweisend. Der Bau des rund 750 Meter
langen Zuleitungskanals ist eine wichtige Maßnahme, mit der die Stadt Zell
ihr Abwasserbeseitigungskonzept umsetzt. 27 Haushalte mit 120 Bewohnern
werden dadurch an das öffentliche Kanalnetz angeschlossen. Im nächsten Schritt baut die
Teilnehmergemeinschaft die 2,3 km lange Zuleitung sowie die eigenen
Hausanschlüsse. Das Land Baden-Württemberg gewährt sowohl für die
öffentlichen wie auch privaten Baumaßnahmen Zuschüsse in Höhe von 30 Prozent
der Baukosten. Im Ortenaukreis konnten seit 2001 über 850 Anwesen mit rund
sechs Millionen Euro Fördermitteln aus der Abwasserabgabe bezuschusst werden.
Die Abwasserbeseitigungskonzepte im Landkreis sehen vor, bis 2015 noch
weitere 750 Anwesen anzuschließen. |
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